The Spencer Davis Group: Spencer Davis ist tot


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Der britische Musiker und Gründer der Spencer Davis Group, Spencer Davis, der zuletzt wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt wurde, ist tot. Das teilte am Dienstag (20. Oktober) sein Agent Bob Birk mit. Davis wurde 81 Jahre alt und starb am Montag (19. Oktober).

Davis kam 1939 in Wales zur Welt und verfolgte schon früh in seinem Leben das Ziel, mit Musik Geld zu verdienen. 1963 gründete er mit den Brüdern Steve und Muff Winwood sowie Pete York die Spencer Davis Group und schrieb für die Band zahlreiche Hits wie „Gimme Some Lovin“, „I’m A Man“, „Somebody Help Me“ und „Keep On Running“.

The Spencer Davis Group, 1965

In den 70ern gelang Davis auch eine Solo-Karriere, nachdem er nach Kalifornien gezogen war. Als Musikmanager förderte er zudem viele Talente, darunter auch Bob Marley.

Der Multiinstrumentalist spielte live mit unzähligen Rock-Größen, in den 90ern begann er auch wieder als The Spencer Davis Group zu touren, auch wenn Steve Winwood bereits 1967 ausgestiegen war (und Traffic gründete). Spencer-Davis-Group-Mitglied Pete York begleitete Davis allerdings einen großen Teil seiner Karriere.

Der Musiker hinterlässt seine Lebensgefährtin und drei erwachsene Kinder.

GAB Archive Redferns

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Steve Winwood hat seinem ehemaligen Bandkollegen Spencer Davis nach dessen Tod die Ehre erwiesen und ihm bescheinigt, mit seinen Ideen Musikgeschichte geschrieben zu haben. Davis spielte ab der Gründung der Spencer Davis Group in Birmingham im Jahr 1963 gemeinsam mit Steve Winwood (Orgel und Lead-Gesang) und seinem Bruder Muff (Bass) sowie Drummer Pete York. Er verstarb am Montag (19. Oktober) im Krankenhaus, wo er wegen einer schweren Lungenentzündung behandelt wurde. Pionier der britischen Folk-Szene In einem persönlichen Statement auf seiner Website erinnerte sich Steve Winwood an das erste Treffen mit ihm, das für ihn bereits die Grundlage für die spätere…
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