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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

Studie enthüllt: Justin Bieber kommt bei Psychopathen gut an

Es gibt ja viele Menschen, die ihr Sympathieempfinden am Musikgeschmack festmachen. Wie sinnvoll das ist, darüber lässt sich wie so oft streiten. Hingegen fest steht, dass doch der Großteil unser erwachsenen Freunde um die Justin-Bieber-Pressungen im Plattenladen einen Bogen macht – auch, wenn die Musik des 23-Jährigen inzwischen eher akzeptiert wird, als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Das könnte nun entweder heißen, dass Biebsi erwachsener und besser geworden ist, oder aber: Dass es mittlerweile einfach mehr Psychopathen auf der Welt gibt.

Zusammenhang erkennbar?

Pascal Wallisch, Psychologie-Professor an der New York University, und seine Studentin Nicole Leal wollten einen Zusammenhang zwischen dem persönlichen Musikgeschmack eines Menschen und der Wahrscheinlichkeit einer psychopathischen Persönlichkeitsstörung untersuchen, wie die „Washington Post“ berichtet. Hierfür sollten über 190 Studenten einschätzen, für wie psychopathisch sie sich halten und anschließend verschiedene Songs nach Gefallen bewerten. Auffällig: Viele, die sich selbst mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit als Psychopathen einordnen würden, standen im Test auf die gleichen Lieder: „What Do You Mean?“ von Justin Bieber, „Lose Yourself“ von Eminem und Blackstreets „No Diggity“ kommen bei empathie- und gewissenlosen Menschen scheinbar besonders gut an.

Kooperation

Kein Interesse an Musik

Aber (Fast-)Entwarnung für alle, die doch ganz gerne heimlich Musik von Bieberchen hören, während sie offiziell nur künstlerisch wertvolle Produktionen mit bildungsrelevantem Hintergrund hören: Justins Songs verwandeln euch nicht automatisch in einen Psychopathen. Aber es gibt eben viele Hörer mit potentiell psychopathischer Neigung, die Bieber hören.

Professor Wallisch gab auf Nachfrage übrigens an, er selbst interessiere sich nicht wirklich für Musik – wenn das nicht mal die verrückteste Aussage von allen ist …


Studie: Atheisten werden wahrscheinlicher Metaller

Dass Christen nicht unbedingt Deströyer 666 und Marilyn Manson als Lieblingsband oder Slayers „God Hates Us All“ als Lieblingsplatte angeben würden, ist wohl offensichtlich. Doch der australische Wissenschaftler Haydn Aarons hat in einer Studie die genaueren Zusammenhänge des Musikkonsums und der christlichen Glaubensrichtung untersucht. Der Soziologe kommt zu dem Schluss, dass ein großer Unterschied zwischen der Musikpräferenz gläubiger und nicht gläubiger Menschen besteht. So würden stark verpflichtete Christen zu ernster Musik neigen und überdurchschnittlich oft unterhaltende Genres wie Rock, Blues und Pop vermeiden – je konservativer die Menschen ihren Glauben ausleben, desto mehr neigen sie dazu. Klassik bei Kirchengängern im…
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