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Tarantino-Filmlegende Michael Parks ist tot


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Michael Parks ist tot. Der Schauspieler verstarb am Dienstag (9. Mai) im Alter von 77 Jahren, wie „Variety“ meldete. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Der 1961 erstmals im Fernsehen zu sehende Darsteller (damals in „The Real McCoys“ auf ABC) war deutschen Zuschauern vor allem durch seine Nebenrollen in den Filmen von Quentin Tarantino bekannt.

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Der Regisseur liebte die Wandlungsfähigkeit Parks‘ – so sehr, dass er den Mimen in seinen beiden „Kill Bill“-Filmen (2003-2004) gar in zwei Rollen besetzte, und viele das gar nicht bemerkten.

Einmal verkörperte Parks den südamerikanischen Bordellbesitzer Esteban, das andere Mal den Sherriff Earl McGraw. Gerade die Rolle dieses Cops („This tall drink of cocksucker ain’t dead“) machte ihn bekannt; er spielte ihn bereits in „From Dusk Till Dawn“ (Regie: Robert Rodriguez) und ließ ihn später nochmal für Tarantinos „Death Proof“ (2007 ) und in Rodriguez‘ „Planet Terror“ aufleben.

Insgesamt war Parks in fünf Produktionen des Filmemachers involviert – ein Besetzungsrekord bei Tarantino.

Earl McGraw inspiziert die „Braut“ (Uma Thurman)

In David Lynchs „Twin Peaks“ spielte er 1991 den Kriminellen mit dem großartigen Namen Jean Renault – und sorgte für einen westernartigen Shoot-Out in eingekesselter Situation. Schade, dass der in der Serie abgetretene Renault nicht in der neuen „Twin Peaks“-Staffel auftreten kann.

Ein Film kommt noch

In mehr als 100 Film- und Fernsehfilmen war der Kalifornier, bürgerlich Harry Samuel Parks, insgesamt zu sehen. In diesem Jahr kommt noch das Kriegsdrama „Hostiles“ mit Christian Bale ins Kino.

Als Sänger veröffentlichte Michael Parks ab 1969 („Closing The Gap“) acht Studioalben.

Regisseur Kevin Smith („Clerks“) bezeichnete Parks als den „besten Schauspieler, den ich kannte“:

https://www.rollingstone.de/tarantino-ranking-alle-filme-von-reservoir-dogs-bis-the-hateful-eight-941503/


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