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Taylor Swift: Das ROLLING-STONE-Interview

Wie ein Wirbelwind stürmt sie in die Küche. Taylor Swift ist bester Laune, strahlt übers ganze Gesicht und sieht dem uns allen bekannten Popstar erstaunlich ähnlich. (Dieses klassisch-elegante junge Ding mit den roten Lippen? Check!) „Jemand muss mir helfen, meine Haare pink zu färben“, ruft sie – und schon Minuten später sind ihre Haarspitzen farblich auf Fingerlack, Sneakers und die gestreifte Bluse abgestimmt. Der optische Tupfer ist natürlich Teil der „Pastell-Ästhetik“, die wiederum ein elementarer Bestandteil ihres neuen Albums „Lover“ ist – und eine radikale Abkehr vom Image der schwarz gelackten Einzelkämpferin signalisiert, das ihr letztes Album definierte.

Wir sind im Haus ihrer Mutter in Nashville. Hier, an der Kücheninsel mit der großen schwarzen Granitplatte, geht alles seinen gewohnten Gang. Mom, Dad und ihr jüngerer Bruder schauen vorbei – und die beiden Hunde (einer winzig, einer riesig) begrüßen die Besucher mit schlabbernder Begeisterung. Es könnte ein ganz normaler Wochenend-Besuch sein, den eine 29-Jährige ihren Eltern abstattet … wäre da nicht der Wahnsinn, der sie auf der anderen Seite des Korridors erwartet.

Auf einer großzügigen Terrasse warten 113 aufgedrehte, verheulte, zitternde, noch immer ungläubige Fans auf den Beginn eines der geheimen Privatkonzerte, die ein ritueller Bestandteil im Reich der Popkönigin sind. Sie wird ihnen ihr siebtes Album vorspielen (das an diesem Sonntagnachmittag Anfang August noch unveröffentlicht ist) und dazu ausgiebige Erklärungen und Kommentare liefern. Sogar die Cookies für diesen Anlass hat sie selbst gebacken.

Kurz vor der Session verziehen wir uns aber noch ins Büro ihrer Mutter (wo sie „den Google bedient“, wie Taylor es süffisant nennt), um noch ein paar Minuten zu plaudern. An den schwarz gestrichenen Wänden hängen klassische Schwarzweiß-Fotos aus der Rockgeschichte, darunter Aufnahmen von Bruce Springsteen und – nicht überraschend – James Taylor. Es gibt auch jüngere Fotos von Swift mit Kris Kristofferson und – gemeinsam auf der Bühne – Def Leppard, der Lieblingsband ihrer Mutter.



0 (Null!) Sterne für das „Cats“-Desaster

„Cats“ ist eine Katastrophe mit Ansage. Seit der erste Trailer zu sehen war, hagelt es Kritik. Obwohl das fast schon zu positiv ausgedrückt ist für den Shitstorm, der nun auch mit den ersten Kritiken der Adaption des berühmten Musicals von Andrew Lloyd Webber noch einmal stärker geworden ist. >>>Lesen Sie hier unsere RS-Kritik an „Cats“: Der „Horrorfilm“ des Jahres Die technischen Gründe für den ersten Eindruck des Grauens wurden ja schon zu Genüge beschrieben. Nun gibt es auch die volle Breitseite für die tranige Erzählweise und eine katastrophale Regie. Peter Travers, hochgeschätzter Filmkritiker der US-Ausgabe des ROLLING STONE, vergibt tatsächlich…
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