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COMMITMENT: Taylor Swift sagt Performance bei Pferderennen ab

Es war eine große Ankündigung, die vor wenigen Tagen durch die Medien ging: Taylor Swift sollte bei einem der größten Pferderennen in Australien auftreten – ihre einzige Show 2019 in Australien überhaupt. Während die Veranstalter den Auftritt des Megastars natürlich feierten und auch Taylor Swift selbst sich vorfreudig äußerte , kam unter den Fans der Künstlerin schnell Gegenwind auf.

Denn Tierschützer kritisieren Pferderennen immer wieder als Qual für die beteiligten Pferde. So sollen laut der Tierrechtsorganisation PETA seit 2013 bereits sechs Pferde im Rahmen des Melbourne Cups gestorben sein. Eine Tatsache, die Swift-Fans nicht hinnehmen wollten. „Wenn Taylor Swift sich im geringsten so um andere Tiere sorgt, wie um Katzen, dann wird sie diese Show absagen und damit ein Zeichen gegen inakzeptable Tierquälerei setzen“, erklärte die „Coalition for the Protection of Racehorses“ unter dem Hashtag #NupToTheCup.

„Bedauerlicherweise wird es Taylor Swift nicht zum Auftritt schaffen“

Auch eine entsprechende Online-Petition unterstützten weit über 6.000 User. Und das anscheinend mit Erfolg: Wie gestern bekannt wurde, findet Swifts Auftritt am Melbourne Cup 2019 nun doch nicht statt. „Bedauerlicherweise wird es Taylor Swift nicht zum Auftritt am Melbourne Cup 2019 schaffen“, erklärte ein Verantwortlicher für das musikalische Begleitprogramm zum Pferderennen.

Weiter begründete der Verantwortliche auch die Absage: Terminänderungen in Taylor Swifts Asia-Promo-Tour machten es ihr aus logistischen Gründen unmöglich, beim Melbourne Cup aufzutreten. „Für alle Taylor-Fans hoffen wir, sie nächstes Jahr in Australien sehen zu können.“ Man versuche, nun für die Besucher des Rennens einen adäquaten Ersatz zu finden. Eine eigene Stellungnahme veröffentlichte Taylor Swift zunächst nicht.

„PETA könnte nicht glücklicher sein“

Dennoch erhält die Künstlerin für die Absage Zusprache von diversen Organisationen. „Coalition for the Protection of Racehorses“ etwa verkündeten auf ihrer Fabebook-Seite: „DANKE TAYLOR!  Wir sind hocherfreut über diese Nachrichten“. Auch PETA zeigte sich trotz fehlender Stellungnahme zufrieden. In einem Interview mit dem Rolling Stone erklärte ein Pressesprecher der Organisation: „Taylor Swift hat dem Melbourne Cup eine Abfuhr gegeben und PETA könnte nicht glücklicher sein.“

Am 22 November wird erstmals der International Music Award auch in der Kategorie Commitment vergeben. Mehr zum IMA erfahrt ihr hier


NOMINEE FUTURE: Holly Herndon

Dieses Jahr hat Holly Herndon ihren Doktortitel an der renommierten Stanford University verteidigt. Das Thema: Ihr eigenes Werk. Kaum eine andere Künstlerin erweitert die Möglichkeiten elektronischer Musik so konsequent wie die 39-jährige Klangforscherin. Für ihr drittes Album „Proto“ hat die in Tennessee geborene Wahlberlinerin eigens eine Künstliche Intelligenz programmiert, die basierend auf eingefütterten Stimmen mal überraschend harmonisch und mal verstörend fremdartig zur Musik improvisiert. Holly Herndon: „Künstliche Intelligenz ist ein Teil der Evolution.“ Die „Mensch-Maschine“ die bei Kraftwerk noch eine steife Puppe war, wird bei Herndon so zum Sparringspartner auf Augenhöhe. „Kunst sollte die Umwelt und Zeit reflektieren, aus der…
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