The Divine Comedy: Neil Hannon erklärt und spielt seine Songs


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Eigentlich ist Neil Hannons Karriere mit The Divine Comedy nicht arm an Höhepunkten. So kam er vor Jahren, als sein Song „Something For The Weekend“ zum unerwarteten Hit avancierte, gar mal in den Genuss, bei Top Of The Pops von Kylie Minogue angesagt zu werden. Auch fand er sich schon mal in der Gesellschaft eines volltrunkenen Robbie Williams wieder, der ihm lallend ins Ohr brüllte, er sei “ a fuckin‘ genius“.

Nun gut, diese Hochzeiten mögen vorbei sein, aber das hindert Hannon nicht daran, weiterhin in schöner Regelmäßigkeit gute bis sehr gute Alben abzuliefern. Sein jüngstes zählt zur zweitgenannten Kategorie und hört auf den Namen „BANG Goes The Knighthood.“ Daniel Koch, der Hannon für die aktuelle Ausgabe in London traf, erzählte Hannon: „Man hat mich von der großen Bühne an den Rand gedrängt, aber ich weigere mich, leise zu gehen.“ Sprach’s und lachte schallend. „Seitdem habe ich für Jarvis Cocker und Guy Garvey geschrieben, habe mit der bezaubernden Charlotte Gainsbourg gearbeitet, bevor sich Beck an sie ranmachte – irgendwann muss da ja wohl mal was im großen Stil klappen! Also mache ich weiter.“

Auf seinem Youtube-Channel zeigt Neil Hannon nun eine Reihe Kurzclips, in denen er seine Songs erst lang und breit und witzig erklärt, um sie dann in reduzierten Klavierversionen live zu spielen. Die ersten drei finden sich hier:

The Divine Comedy – „Down On The Street Below“

The Divine Comedy – „The Complete Banker“

The Divine Comedy – „At The Indie Disco“