The Killers über Mitt Romney: „Jeder darf uns mögen.“


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Was sich die Republikaner nicht schon alles an Kritik für ihren sehr breit gefächerten Musikgeschmack anhören durften: Man erinnert sich an das Aufbegehren der Silversun Pickups, als Romney deren Song „Panic Switch“ auf öffentlichen Veranstaltungen spielen ließ.

Auch dessen auserwählter Vizepräsidentschaftskandidat Paul Ryan bekam eine Abreibung. Von Tom Morello, Gitarrist bei Rage Against The Machine, zum Beispiel. Er wütete gegen den Politiker, als dieser seine Leidenschaft für die Band öffentlich verkündete (den ganzen Artikel über die Stellungnahmen können Sie hier nachlesen).

Im Interview mit dem Parade-Magazine äußerte sich Mitt Romney vergangene Woche zu seinen Wunsch-Acts im Weißen Haus. Mit auf der Must-Have-Liste fand sich die Band The Killers (wir berichteten). Eine böse Antwort durch betroffene Musiker bleibt aber diesmal aus.

„Jeder darf uns mögen“, teilte Mark Stoermer, Bassist besagter Band, jetzt unseren US-Kollegen mit. „Wenn es nur um die Musik geht, denke ich nicht, dass das etwas Negatives ist.“

Damit geht der Musiker betont gelassen damit um. The Killers seien aber auch nicht wirklich eine politische Band, sagt Stoermer. Auf die Frage, ob die Killers sich vorstellen könnten, im Weißen Haus aufzutreten, betont der Bassist, dass das auf die Umstände ankäme. „Wir haben nicht unbedingt dieselben Ansichten (wie die Republikaner), aber keiner von uns ist politisch sehr aktiv. Ich schätze, wir wären offen dafür, kommt aber auch darauf an, ob und wann das passieren würde und um welchen Anlass es sich dabei handelt.“