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Thees Uhlmann – „Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf“

Thees Uhlmann wird auch auf seinem ersten Solowerk nach fünf Tomte-Alben nicht aufhören, sein Innerstes in mal handlichen, mal sperrigen Songzeilen mal schief, mal gerade in die Welt zu singen. Aber das hat ja schon immer den Charme seiner Songs ausgemacht. Die Vorabsingle zum Album „Thees Uhlmann“, das am 26. August erscheint, bildet da keine Ausnahme und beginnt höchst autobiografisch mit seiner Geburt in einem Opel Kadett. Und es dauert nicht lange, bis man sich in Sätzen befindet, die man sich bisher gesungen nicht vorstellen konnte: „Als meine erste Saite riss, dacht‘ ich das Ding wär kaputt. Ich hab so geweint, als wäre es wie Asche und Schutt. Jetzt hab ich eine Gitarre und ich werde reisen. Ich werd‘ nicht müd‘, die Dinge, die ich liebe zu preisen.“ So mag man das von dem Mann, der einst gesungen hat: „Ich möchte kein Pantera mehr hören müssen, ich werde schon häufig genug angeschrien.“

Während sich Uhlmann lyrisch treu bleibt, hört man dem Album – und auch dieser Single – an, dass ihn die Experimentierlust und die Freude am großen Pop gepackt hat. Chöre erklingen, Pianos klimpern, Walls of Sound werden aufgetürmt – und sogar einen Gastrapper kann das Album vermelden. Mehr über Thees Uhlmann und sein Soloalbum erfährt man in der Septemberausgabe unseres Magazins.

Hier nun das neue Video zu „Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss  hinauf“:

Thees Uhlmann LIVE:

14.07. A-Wien, Grand Hotel Wien @ Arena Open Air
19.08. Großpoesna, Highfield
20.08. Luedinghausen, Area 4
21.08. Hannover, BootBooHook
27.08. Wiesbaden, Folklore im Garten
11.11. Weissenhaeuser Strand, Rolling Stone Weekender


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