„Tatort“ mit Til Schweiger scheint erst mal auf Eis gelegt


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Sechs mal war Til Schweiger bisher als „Nick Tschiller“ in seiner eigenen „Tatort“-Reihe zu sehen. „Tschill Out“, die letzte „Tatort“-Episode mit dem Schauspieler, wurde 2020 ausgestrahlt.  Eine Fortsetzung ist bisher noch nicht geplant.

Zwei Jahre sind seit Tschillers letztem „Tatort“-Einsatz vergangen. Wie es mit dem Kommissar weiter geht, ist noch unklar.

„Wir haben noch nichts Konkretes in der Hand, aber auch keine Eile“, sagt ein Sprecher des für die Hamburger Fälle federführenden Nordeutschen Rundfunks (NDR) dazu. Dreharbeiten für eine Fortsetzung im Jahr 2022 seien noch nicht in Arbeit. Auch für nächstes Jahr gäbe es noch keine konkreten Pläne: „Ob es 2023 zu Dreharbeiten für einen neuen Schweiger-‚Tatort‘ kommt, können wir derzeit nicht beantworten“.

Die Einschaltquoten waren zuletzt enttäuschend

Über die Gründe für das Ausbleiben einer Fortsetzung kann bisher nur spekuliert werden. Eine Ursache könnte die andauernde Corona-Pandemie sein, wodurch die Produktion von Filmen erschwert wird. Andererseits waren die Einschaltquoten der Reihe für „Tatort“-Verhältnisse zuletzt auch nur noch mittelmäßig.

Bereits bei Schweigers erstem „Tatort“-Film 2013 entstand eine Grundsatzdiskussion. Der Schauspieler sagte damals, er wolle keinen klassischen Ermittlungs-Krimi machen. Dabei fehle es an Action. Der letzte Tschiller-Film war jedoch wieder deutlich ruhiger.

Zuletzt fiel Schweiger jedoch ohnehin mehr durch fragliche Äußerungen zu den Corona-Maßnahmen auf als durch seine Arbeit in der Filmbranche.