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Tony Visconti arbeitet an einem von David Bowie inspirierten Plug-in-Effekt

Tony Visconti arbeitet gemeinsam mit dem Software-Schmiede Eventide seit zwei Jahren an einem „innovativen Plug-in“, das von seiner Arbeit mit dem im Januar verstorbenen David Bowie inspiriert ist. So wollte man sofort ein solches Programm herstellen, als man mitbekam, wie der Produzent für Bowies Album „Heroes“ die Stimme des Sängers mehr oder minder als eigenes Instrument einsetzte, heißt es auf der Website des Unternehmens.

Die neue Software ermöglicht es nun, die Effekte, welche Visconti bei der damaligen Musikproduktion entwickelte, jederzeit anwenden zu können. Der Produzent, der unter anderem auch „Blackstar“, das letzte Album des Sängers, begleitete, setzte schon 1974 bei den Aufnahmen zu Bowies „Diamond Dogs“ eine Software von Eventide ein.

Konkrete Details über das Plug-in sollen noch bekanntgegeben werden. Allerdings wurde das Programm laut „Music Radar“ bereits für einen Track eingesetzt, der in der von Martin Scorsese und Mick Jagger produzierten HBO-Serie „Vinyl“ zu hören ist.

 


David Bowie: Robert Fripp streitet mit Nachlass um „Heroes“ und „Scary Monsters“

King Crimsons Robert Fripp ist auf so einigen Songs von Bowie zu hören. Am bekanntesten ist sicher sein Gitarrenriff 1977 auf  „Heroes“ – die Melodie betrachten viele als fundamental für die Popularität des Stücks. Außerdem wirkte Fripp beim 1980er-Album „Scary Monsters (and Super Creeps)“ mit. Nun ist es zum Streit zwischen ihm und dem „Bowie Estate“, der Nachlassverwaltung David Bowies, gekommen. Fripp sagt, dass seine Arbeit ihm nicht angerechnet worden ist. Konkret geht es darum, dass der Musiker auf den Alben nicht als „Featured Player“, also überhaupt als Musiker gelistet sei. Die britische Lizensierungsgesellschaft PPL (Phonographic Performance Limited) erkennt den Status Fripps,…
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