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Tony Visconti: Konzert von Holy Holy wurde zur ausverkauften Gedenkfeier an David Bowie

Der Gig war schon seit Dezember geplant, doch aufgrund David Bowies Tod am 10. Januar 2016, wurde das geplante Konzert von Holy Holy in Toronto zu einer Gedenkfeier mit über 900 Besuchern, die das Leben und Schaffen von David Bowie ausgiebig gefeiert haben. Auch, weil ein ganz bestimmter Mann bei Holy Holy mitspielt: Tony Visconti.

Tony Visconti war langjähriger Produzent Bowie – und Gründer von Holy Holy. Da Schlagzeuger Mick Woodmansey auch schon für Bowie die Drumsticks geschwungen hatte, ist Band ist also keine reguläre Cover-Gruppe, sondern besteht aus Personen, die schon mal unmittelbar mit dem legendären Musiker zusammengearbeitet haben. Als die Band von Bowies Tod erfahren hat, haben die Mitglieder erst mit sich gerungen, überhaupt das Konzert zu geben. Doch das wäre nicht in dessen Sinne gewesen – wie auch Visconti kurz vor dem Konzert dem Publikum mitteilte:

Lasst und das Leben von David Bowie feiern

„Wir haben diskutiert, ob wir diese Tour überhaupt durchführen sollen, aber es gibt keinen besseren Weg mit Trauer umzugehen, als durch Musik. Musik ist Magie und besser als jede Pille, die man schlucken könnte. Es ist besser als jede Droge und die Musik von David Bowie gehört mit zur besten Musik, die jemals geschrieben wurde. Es tut gut, euch alle so optimistisch zu sehen. Ich will heute keine traurigen Gesichter sehen. David hätte das nicht gewollt, und wir haben von ihm die vollste Unterstützung für diese Tour bekommen. Er sah die Videos, hat die Musik gehört und er ist sehr froh, dass wir das hier tun, und ich möchte, dass ihr das wisst. Also lasst uns das Leben von David Bowie feiern.“

Es folgte ein zweistündiges Konzert im „The Opera House“ in Toronto, das vielen Fans Trost spendete. Ausschnitte aus dem Konzert sind unter anderem auf YouTube zu finden:

Wenige Tage vor seinem Tod am 10. Januar 2016 hat David Bowie mit „Blackstar“ sein letztes Studioalbum veröffentlicht.


Arte TV: Dokus über Rammstein und David Bowie

Heute auf arte: „David Bowie – Die ersten fünf Jahre“ startet ab 22:25. Bowies Zeit begann nicht erst mit „Ziggy Stardust“, dem Song, der ihn 1972 mit den „Spiders from Mars“ berühmt machte, sondern fing schon früh mit Folk und Pop Experimenten an. Der Dokumentarfilm beleuchtet mit ehemaligen Weggefährten die Anfangsjahre des jungen David Robert Jones, über die bis heute wenig bekannt ist. https://www.instagram.com/p/B3M8mSVgrOC/ Um Mitternacht folgt „Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“, eine Würdigung der Musik-Ikone, die den letzten Auftritt von Bowies androgyn geschminkter Kunstfigur Ziggy Stardust zeigt. Der legendäre Konzertfilm von 1973 ist anlässlich dreißigjährigen Jubiläums 2003…
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