Victoria Beckham über das Zerwürfnis mit Sohn Brooklyn: „Wir lieben unsere Kinder so sehr“

Ex-Spice-Girl Victoria Beckham hat sich erstmals zum Zerwürfnis mit Sohn Brooklyn geäußert – und hält sich dabei auffällig bedeckt.

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Das ehemalige Spice Girl und Modedesignerin Victoria Beckham hat sich zu ihrer Entfremdung von ihrem ältesten Sohn Brooklyn Peltz Beckham geäußert und erklärt: „Ich glaube, wir haben immer — wir lieben unsere Kinder so sehr.“

In einem neuen Interview mit dem „WSJ. Magazine“ des „Wall Street Journal“ nannte sie ihren Sohn nicht beim Namen. „Wir haben immer versucht, die bestmöglichen Eltern zu sein … Und wissen Sie, wir stehen seit mehr als 30 Jahren in der Öffentlichkeit, und alles, was wir je versucht haben, war, unsere Kinder zu schützen und zu lieben. Und das ist wirklich alles, was ich dazu sagen möchte“, fügte sie hinzu.

Brooklyn heiratete Nicola Peltz im Jahr 2022. Im Januar enthüllte er in einer Reihe von aufschlussreichen und brisanten Instagram Stories das Zerwürfnis mit seinen Eltern. „Ich habe jahrelang geschwiegen und jeden Versuch unternommen, diese Angelegenheiten privat zu halten“, schrieb Brooklyn. „Leider sind meine Eltern und ihr Team weiterhin an die Presse gegangen, sodass mir keine andere Wahl bleibt, als für mich selbst zu sprechen und die Wahrheit über zumindest einige der gedruckten Lügen ans Licht zu bringen.“

Brooklyns schwere Vorwürfe

Brooklyn behauptete außerdem, Victoria habe seinen ersten Tanz mit Peltz „gekapert“ und ihre Pläne, das Hochzeitskleid zu entwerfen und anzufertigen, „in letzter Minute“ abgesagt. Beide Elternteile, David und Victoria, hätten Brooklyn angeblich „mehrfach bestochen, um ihn dazu zu bringen, die Rechte an seinem Namen abzutreten“. Brooklyn forderte zudem, dass seine Eltern ihn künftig nur noch über Anwälte kontaktieren sollen.

„Meine Frau wird von meiner Familie konsequent respektlos behandelt, egal wie sehr wir versucht haben, zusammenzuwachsen“, erklärte Brooklyn. „Meiner Familie sind öffentliche Auftritte und Werbeverträge wichtiger als alles andere. Brand Beckham kommt zuerst.“

Sein Vater, der frühere Fußballstar David Beckham, meldete sich kurz nach Brooklyns Posts zu Wort und sprach über Licht und Schatten der sozialen Medien. „Ich habe immer über Social Media und seine Macht gesprochen … Ich habe versucht, dasselbe mit meinen Kindern zu tun, sie aufzuklären“, sagte er bei CNBCs „Squawk Box“. „Sie machen Fehler, aber Kinder dürfen Fehler machen. So lernen sie … Manchmal muss man sie diese Fehler auch einfach machen lassen.“

Kein Interesse an Versöhnung

Derzeit scheint Brooklyn wenig geneigt, den Konflikt mit seinen Eltern beizulegen. „Ich möchte mich nicht mit meiner Familie versöhnen. Ich werde nicht kontrolliert – ich stehe zum ersten Mal in meinem Leben für mich ein“, sagte er kürzlich und betonte, seine „Angst sei verschwunden“, seit er den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen habe.

Jaeden Pinder schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil