Video: Marek Lieberbergs wütende Rede nach Abbruch von Rock am Ring


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Update Rock am Ring: Die Entscheidung ist gefallen!

Am Samstag um 11 Uhr soll entschieden werden, ob das am Freitagabend unterbrochene Rock am Ring fortgesetzt werden soll.

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) will sich am Mittag zu den Ereignissen äußern. Der Abbruch war erfolgt, weil die Polizei konkrete Hinweise hatte, „aufgrund derer eine mögliche terroristische Gefährdung nicht auszuschließen“ sei.

Daraufhin hatten die Besucher des mit mehr als 80.000 abgesetzten Tickets ausverkauften Festivals das Gelände verlassen.

Helfer-Ausweise

Wie die ARD berichtete, seien zwei Personen festgenommen worden, die durch Helfer-Ausweise Zutritt zum Festivalgelände hatten. Einer der Festgenommenen soll mit einem inhaftierten Terrorverdächtigen verwandt sein.

Festivalbesucher verlassen das Gelände von "Rock am Ring"
Festivalbesucher verlassen das Gelände von „Rock am Ring“

„Bild“ meldete, dass dir Polizei zwei Mitarbeiter eines Subunternehmens verhörte. Das Blatt berichtete, es habe die Befürchtung bestanden, dass die Männer etwas auf dem Festival-Gelände hinterlegt hätten.

Stellungnahme der Polizei

Das Polizeipräsidium Koblenz gab bekannt, dass die Unterbrechung vorsorglich erfolgt. sei „Da die Sicherheit an erster Stelle steht und eine Gefährdung von Festivalbesuchern in jedem Fall so weit wie möglich ausgeschlossen werden muss, wurde entschieden, das Festival für diesen Tag auszusetzen.“

Bürger-Telefonnummer:

0800-6565651.

Rammstein am Samstag?

Wie der „Rock am Ring“-Liveblog meldet, will Marek Lieberberg überlegen, ob die für Freitag angesetzten Rammstein am heutigen Samstag ihr Konzert nachholen.

Der Veranstalter zeigte sich kritisch gegenüber dem Abbruch: „Ich glaube, dass wir hier für das büßen müssen, was im Fall Amri oder anderen zu wenig getan wurde.“ Nun würden „schneller gravierende Entscheidungen getroffen werden als vorher“.

Auf Facebook meldete RaR am Samstagmorgen: „Wir alle hoffen, dass wir morgen gemeinsam weiterfeiern können!“

Thomas Frey picture alliance / Thomas Frey/d