„Weird Al“ Yankovic will keine Michael-Jackson-Parodien mehr machen

Der Komiker „Weird Al“ Yankovic hat einen Großteil seiner Berühmtheit seinen humorvollen Interpretationen der Michael-Jackson-Hits „Beat It“ und „Bad“ zu verdanken. In den Achtzigerjahren veröffentlichte der US-Amerikaner seine Parodien „Eat It“ sowie „Fat“ und spielte sie im Laufe seiner Karriere immer wieder in seinem Live-Programm – bis jetzt.

Nun äußerte Alfred Matthew, dass er in Zukunft lieber darauf verzichten würde, die Michael-Jackson-Parodien in seine Auftritten mit einzubeziehen. Als Grund dafür nannte der 59-Jährige die im Januar dieses Jahres erschienene HBO-Doku „Leaving Neverland“, die die Geschichte der beiden Männer Wade Robson und James Safechuck erzählt.

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Robson und Safechuck waren in jungem Alter auf verschiedenen Wegen in die Kreise des damaligen „King of Pop“ geraten und entwickelten eine enge Beziehung zu dem erwachsenen Mann, die später fatale Züge annahm. Laut der beiden hätte Jackson sie als Kinder jahrelang sexuell missbraucht.

Weird Al“ Yankovic in „Eat It“.

Bloß kein Unbehagen

In einem Interview mit Gary Graff von „Billboard“ erklärte Weird Al, dass er sich über die genauen Konsequenzen seiner Entscheidung noch unschlüssig sei: „Ich weiß nicht, ob das jetzt langfristig so bleiben wird, oder nicht. Wir wollten bloß nicht, dass sich irgendjemand nach der Veröffentlichung der HBO-Doku damit unwohl fühlt.“

„Ich denke, ich habe genug andere Fan-Favoriten, um das auszugleichen. Bisher habe ich auch noch nicht sehr viele negative Kommentare bekommen. Ein paar Leute haben sich beschwert, aber wir haben uns dazu entschieden, lieber sicher zu gehen, dass wir kein Unbehagen erzeugen“, so Yankovic.

Bob Riha Jr Getty Images


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