Willkommen im ROLLING STONE-Wohnzimmer!


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Ja, ganz richtig gelesen, der ROLLING STONE hat jetzt ein Wohnzimmer. Wenn auch nur ein virtuelles. Aus dem schickt Redakteur Maik Brüggemeyer von jetzt an alle zwei Wochen einen gleichnamigen Newsletter mit Geschichten, Hintergründen und persönlichen Tipps aus der Welt des ROLLING STONE.

„Das Wohnzimmer, so kann man bei Wikipedia nachlesen, erkennt man in den meisten Wohnungen daran, dass dort ein Fernseher steht“, schreibt er in der ersten Folge, die gestern über den Verteiler des rollingstone.de-Newsletters verschickt wurde. „Bei mir steht der Fernseher meist im Abstellraum neben dem Staubsauger. Wohnen möchte ich dort nicht. Für mich ist das Wohnzimmer ein Ort, der sich vor allem durch Abwesenheit von Arbeit auszeichnet: keine Spüle mit dreckigem Geschirr, keine ungemachten Betten, keine dreckige Wäsche, keine Werkzeuge, kein Schreibtisch, keine Fitnessgeräte, sondern Bücher, Schallplatten und ein bequemes Sofa, auf dem sich jenseits des Alltags über die schönen und interessanten Dinge nachdenken lässt. Und wer bequem sitzt oder liegt, kann meist auch besser über Unbequemes nachdenken.“

So schreibt Brüggemeyer im Weiteren unter anderem über seine Gedanken zu den Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs einer 68-jährigen Frau aus Connecticut gegen Bob Dylan vor dem Obersten Gericht in New York, über Musik und MeToo, alte Held*innen und die große Erzählung vom Pop, seinen liebsten Pandemie-Roman, seine Bekehrung zum HipHop und Alternativen zu 10cc.

Für die folgenden RS-Wohnzimmer-Folgen kann man sich hier anmelden: www.rollingstone.de/wohnzimmer.

 

Die erste Folge des neuen Newsletters ROLLING STONE-Wohnzimmer