Willy Wonka und Frankenstein Junior: Der große Schauspieler Gene Wilder ist tot

Der amerikanische Schauspieler und Regisseur Gene Wilder ist tot. Der Komiker mit der oftmals wirren Frisur, der vor allem durch seine Rolle als Willy Wonka in der Roald -Dahl-Verfilmung „Charlie und die Schokoladenfabrik“ weltweit bekannt wurde, ist in seinem Haus im US-Bundesstaat Connecticut im Alter von 83 Jahren den Folgen einer Alzheimererkrankung erlegen. Der Darsteller hatte seit mehreren Jahren unter der Krankheit gelitten, dies aber nicht öffentlich gemacht.

Wilder reüssierte Anfang der 1960er als Schauspieler bei Broadway-Produktionen wie „Das weiße Haus“. In New York lernte er bei der Produktion von Brechts „Mutter Courage“ Anne Bancroft, die damalige Lebensgefährtin von Mel Brooks, kennen. So entstand der Kontakt mit Brooks – und eine lebenslange Freundschaft, die ihm die Hauptrolle in vielen seiner Komödien („Frühling für Hitler“, „Frankenstein Junior“,„Der wilde Westen“) bescherte. Gemeinsam mit Richard Pryor bildete Wilder zudem in Klamotten wie „Trans-Amerika-Express“ eines der bekanntesten Comedy-Duos der USA.

Der wandlungsfähige Mime, der 1967 auch eine Nebenrolle in dem Filmklassiker „Bonnie und Clyde“ von Arthur Penn spielte, erhielt in seiner Karriere zwei Oscar-Nominierungen, ging dabei aber leer aus. Mel Brooks war nach der Meldung von Wilders Tod einer der ersten, der auf Twitter kondolierte: „Gene Wilder – eines der wirklich großen Talente unserer Zeit. Er hat jeden unserer Filme mit seiner Magie beehrt und mich mit seiner Freundschaft beehrt.“


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