Zeugenaussage vor Gericht: ‚Michael Jacksons Geist sagt, er habe sich selbst umgebracht‘


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Michael Jacksons Geist hat Lionel Richies‘ Ex-Frau erzählt, dass er sich aus Versehen das Leben genommen hat. Diese Aussage konnte man gestern im Prozess um Michael Jacksons Todesumstände vernehmen.

Vorgebracht wurde sie von Randy Phillips, einem geschäftsführenden Vorstandsmitglied des angeklagten Veranstaltungsunternehmens AEG-Live. Phillips berief sich dabei auf seine gute Freundin Brenda Richie (die Ex-Frau von Lionel Richie), die 2009 Kontakt zu dem verstorbenen King Of Pop aufgenommen haben will. Angeblich entlastete der Geist ihr gegenüber auch seinen Leibarzt Dr. Murray:

„Brenda rief mich an um mir zu sagen, dass sie in Kontakt mit Michael getreten sei, entweder durch ein Medium oder auf direktem Wege. Sie erzählte mir, dass Michael ihr gesagt habe, dass es nicht Dr. Murrays Fehler gewesen sei, sondern dass er sich selbst aus Versehen umgebracht hat“, so der AEG-CEO Phillips.

Obwohl Jacksons Familie die Geister-Geschichte vor Gericht als „dreifaches Hörensagen“ ablehnte, ließ Richterin Yvette Palazuelos sie als Zeugenaussage zu. Gelächter im Gerichtssaal war die Folge.

Michael Jackson war im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren gestorben, nachdem sein Arzt Conrad Murray ihm das Beruhigungsmittel Propofol verabreicht hatte. Murray war in einem anschließenden Gerichtsverfahren wegen einer Mitschuld an Jacksons Tod zu vier Jahren Haft verurteilt worden. AEG wiederum organisierte die geplante Comeback-Tour Jacksons und habe den Sänger, so die Hinterbliebenen, bei den Vorbereitungen aufs Äußerste gefordert, ohne dabei auf seinen fragilen Gesundheitszustand Rücksicht zu nehmen. Auch sollen die AEG-Verantwortlichen auf Conrad Murray Druck ausgeübt haben, um Michael Jackson unter allen Umständen fit zu halten.