Spezial-Abo

TV-Fußnoten

Zündende Unterhaltung mit „The Flash“


von

Auch die DC-Serie „Gotham“ läuft jetzt wieder an, doch nach einem langen, verschwitzten Tag macht „The Flash“ einfach mehr Spaß als die Schmuddelwelt des kleinen Batman. Manchmal wirkt es fast, als hätte Greg Berlanti den Blitz extra für die Zuschauer entworfen, denen die Schwesterserie „Arrow“ zu düster ist. Oder zielt sie gar auf Zuschauerinnen ab, die sonst nicht gerade das Zielpublikum für Superhelden-Serien sind? Es scheint kein Zufall zu sein, dass sowohl Arrow (stark, nachdenklich, Typ Retter, der gerettet werden will: Stephen Amell) als auch Flash (hübsch, niedlich, Typ Taps, der noch sich selbst sucht: Grant Gustin) Traumtypen sind. Welche Frau würde da den Gesichtsmützenträger Daredevil oder die wenig amüsanten Agents of S.H.I.E.L.D. vorziehen?

Barry (Grant Gustin) zwischen seiner alten Liebe Iris (Candice Patton, l.)  un der neuen, Linda (Malese Jow, r.)
Barry (Grant Gustin) zwischen seiner alten Liebe Iris (Candice Patton, l.) und der neuen, Linda (Malese Jow, r.)

Der Doppel-Aufschlag zum Start der zweiten Hälfte der ersten „The Flash“-Staffel ist jedenfalls ausgesprochen mitreißend. Dreh- und Angelpunkt bleibt natürlich Barry Allen, der als Forensiker schon ein spannendes Leben führt, als Flash aber seine wahre Bestimmung gefunden hat und jeden Gegner niederwirbelt. Nur mit der Liebe tut er sich schwer – immer werden seine Dates durch wichtige Aufträge gestört. Und je mehr Geheimnisse Barry herausfindet, umso verwirrender wird die Lage in Central City.  Welche Rolle spielt Flashs Mentor Dr. Harrison Wells: (Tom Cavanagh), was führt er wirklich im Schilde? Eine neue, aufregende Gegenspielerin hat Flash nun auch noch am Hals: Shawna Baez (Britne Oldford) alias Peek-A-Boo kann sich per Teleportation überall hinzaubern und damit sogar dem blitzschnellen Barry entkommen. Während The Flash also wieder mal jede Menge zu tun hat, ist die Zukunft von Central City – zumindest im Fernsehen – längst gesichert: Ab Oktober läuft in den USA schon die zweite Staffel.

„The Flash“ läuft dienstags um 21.15 Uhr auf ProSieben.


20. April 1992: Queen und das spektakuläre Tribute-Konzert für Freddie Mercury und „Aids Awareness“

Bei den Brit Awards im Februar 1992 machte Queen-Gitarrist Brian May eine Ankündigung: Am 20. April soll es ein Gedenkkonzert für den verstorbenen Freddie Mercury geben. "Wir hoffen", sagte May dem Publikum, "viele von euch da zu sehen." Keine Frage: Nach drei Stunden waren alle 72.000 Karten für den Gig im Londoner Wembley Stadium verkauft. Bis heute ist "A Concert for Life: The Freddie Mercury Tribute Concert" das größte Konzert, das jemals für einen toten Musiker stattfand. Mit einigen bewegenden Reden: Nie zuvor, und niemals wieder danach sollte über die Krankheit Aids vor einem derart großen Live-Publikum gesprochen werden. Könnte…
Weiterlesen
Zur Startseite