B.B. King ist tot

Blues-Legende B.B. King ist im Alter von 89 Jahren in Las Vegas gestorben.

B.B. King ist tot! Er war einer der einflussreichsten Blues-Musiker aller Zeiten. Wie CNN in Berufung auf seine Tochter am Donnerstag (14. Mai) mitteilte, ist der Gitarrist im Alter von 89 Jahren in Las Vegas an den Folgen seiner schweren Diabetes-Erkrankung gestorben.

King war schon seit einigen Jahren wegen seines Diabetes gesundheitlich beeinträchtigt. Im April musste er wegen eines Zuckerschocks in einer Klinik in Los Angeles behandelt werden, zeigte sich aber optimistisch, was seinen Gesundheitszustand anging.

Vorletzte Woche begab er sich in häusliche Hospizpflege, wie US-Medien meldeten. Bis zuletzt absolvierte King ein bemerkenswertes Bühnenpensum von bis zu 200 Auftritten im Jahr. In 64 Jahren Karriere spielte er mehr als 15.000 Konzerte.

Der Songwriter, geboren am 16. September 1925, prägte mehrere Generationen von Gitarristen mit seinem einzigartigen Stil: Eric Clapton verneigte sich vor ihm mit einer gemeinsamen Albumaufnahme, „Riding With The King“.

Bei seinen zahlreichen Auftritten spielte er mit einer Gibson-Gitarre, die er „Lucille“ getauft hatte. In seinen Memoiren machte King deutlich, dass Musik nicht ohne Gefühle zu haben sei und so auch seine Gitarre mit Emotionen verknüpft werden müsse.

Mit mehr als 15 Grammys und Millionen verkaufter Platten gehört B.B. King auch zu den erfolgreichsten Blues-Künstlern der Gegenwart.

 

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