Die neue Blondie „Panic Of Girls“ im Song-Countdown: Hentschel über „Mother“

Wir bereits gemeldet, gibt's die neue Blondie zuerst bei uns. Bis zum Release nimmt sich die Redaktion nun jeden Tag einen Song vor - los geht's mit Joachim Hentschels Track-Review zur Single "Mother".

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Am Anfang, wenn der Sequencer brutzelt und die Orchester-Samples tuschen, könnte man glauben, dass einem hier gleich eine Eighties-Nineties-Tussi ins Gesicht springt – aber es ist natürlich Debbie Harry, die ewige Eisprinzessin. Und sie springt nicht, sie schreitet, im Strut-Rhythmus, der sofort an die besten Blondie-Zeiten erinnert: Irgendwie geht es hier um zwielichtige Geschäfte, um Leder bei Nacht, um Ödipus- oder Mutterkomplexe. „Mother’s left the building“, verkündet sie im Refrain, den man schon beim zweiten Mal mitsingen kann. Schamlos eingängiger Disco-Rock ist diese erste Single von „Panic Of Girls“, die ganze Platte in drei Minuten gegossen. Die man sofort wiederhören muss, sobald sie vorüber sind. Komm zurück, Mama!

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Warum denkt Campino, dass es manchmal gut ist, einfach mal den Mund zu halten? Antwort liefert er in unserer Titelgeschichte zum großen Abschied der Toten Hosen. Dem Heft liegt weltexklusiv die 7-Inch-Single „Immer nur geliebt“ bei. Die ROLLING-STONE-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.