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Paul McCartney covert Popsongs und legt seine Soloalben neu auf

Nach einer Reise zurück zum Pop der 50er Jahre und dem Rerelease seiner Soloprojekte wendet sich Paul McCartney härteren Dingen zu.


Foto:
Harry Borden
Paul McCartney im Studio

Alles neu macht der Mai: Neben der Verlobung mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Nancy Shevell gab Paul McCartney nun auch bekannt, dass er sich einer Platte mit Coversongs der 50er-Jahre-Popsongs widmen will. Seit Mitte April arbeitet er nun in einem Studio in Los Angeles an dem Album.

"Das ist die Musik, die mein Dad immer gehört hat", erklärt er. "Ich wollte das schon seit Beatles-Zeiten anpacken. Aber dann hat Rod (Stewart) genau das gemacht, was ich geplant hatte. Ich dachte mir: 'Ich muss noch eine Weile warten, damit es nicht so aussieht, als ob ich einen auf Rod mache'."

Mit Hilfe eines Orchesters sowie Diana Krall und ihrer Band hat er bereits einige der Songs einstudiert und aufgenommen. Noch hält er sie zwar unter Verschluss, McCartney verrät aber so viel, dass es eine entspannte Feierabend-Platte werden wird. "Nach der Arbeit legst du die LP auf und trinkst ein Gläschen Wein dazu."

Doch selbst gönnt sich McCartney noch lange keine Pause: Im Juni werden seine Soloalben "McCartney" und "McCartney II" als Special-Edition neu aufgelegt. Deluxe dabei: das Bonusmaterial. Outtakes wie "Suicide" und "Don't Cry Baby", DVD Dokumentationen und eine gebundene Ausgabe mit Linda McCartneys Fotos.

Als ob das nicht schon genug wäre, schreibt Paul McCartney nun auch schon an Songs für ein "heavier rock"-Album. Für einen Produzenten hat er sich zwar noch nicht entschieden, aber erste Gespräche mit Dave Grohl wurden schon geführt. Das neue Foo Fighters Album "Wasting Light" hatte ihn wohl zu diesem Entschluss inspiriert: "Ich liebe es – du hast eine verrückte Idee und setzt diese einfach in die Tat um. Man weiß nie, vielleicht renne ich einfach in eine Garage und nehme das Album auf." Lachend fügt er hinzu: "Aber Daves Garage wird es wohl nicht werden."



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