Die ganze Rock- und Popgeschichte auf einem Klick!
von Oliver Hüttmann
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Beasts Of The Southern Wild
Filmplakat von "Beasts Of The Southern Wild"
Nach dem Hauptpreis des Sundance Film Festivals und der Goldenen
Kamera von Cannes für das beste Regiedebüt gilt dieses wagemutige,
bildgewaltige, mitreißende Werk bereits als Favorit für den Oscar.
Zwischen "Winter’s Bone" und "Wo die wilden Kerle wohnen" erzählt
Benh Zeitlin magisch-realistisch vom Leben jenseits der modernen
Zivilisation, von Solidarität, Schicksalsschlägen und den Fantasien
der Kindheit. Die sechsjährige Hushpuppy (Quvenzhané Wallis) haust
mit ihrem alkoholkranken Vater Wink (Dwight Henry) in einer
Armensiedlung in den abgeschiedenen Sümpfen Louisianas. Die stolzen
Außenseiter feiern, lachen, tanzen, trotzen Hunger und Krankheiten
und können sich keinen anderen Ort als diesen unwirtlichen
Landstrich vorstellen. Der wird allerdings von einem schweren Sturm
bedroht. Zeitlins Vorbilder sind Terrence Malick und Emir
Kusturica, deren Eigenarten in dieser urwüchsigen, anarchischen,
poetischen, skurrilen wie tragischen, von Lebenslust und
Überlebenswillen geprägten Fabel mitschwingen. Mystisch schillern
die imposanten Naturbilder in schmutzigem Braun oder golden
glänzenden Farben. Ein zeitlos episches, geerdetes Märchen.

