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111 Songs: 2raumwohnung – „Wir trafen uns in einem Garten“

Ende der 90er-Jahre – die Loveparade taumelte von einem Teilnehmer-Rekord  zum nächsten – hatten sich die auf ihre Grundstruktur reduzierten Techno-Tracks abgenutzt. Das Prinzip des marschierenden 4-to-the-floor-Sounds plus Knaller-Effekt als Ersatzrefrain war fad geworden. Da kamen Tommi Eckart und Inga Humpe gerade recht. Der zurückhaltende Electro-Bastler und die quirlige Sängerin hatten den Geist und die Atmosphäre der elektronischen Partyszene durch und durch verstanden. Inga konnte zudem auf eine schillernde New-Wave-Vergangenheit zurückblicken. Mit Schwester Annette war sie in den Achtzigern aus dem Sauerland nach West-Berlin gekommen und hatte vieles ausprobieren können, bei den Neonbabies etwa oder bei DÖF. Was lag also näher, als das elektronische Format mit klassischen Songstrukturen zu kreuzen? Der Auftrag, einen zeitgeistigen Werbespot für die ostdeutsche Zigarettenmarke Cabinet zu vertonen, bildete im Jahr 2000 die Grundlage für ihren späteren Hit „Wir trafen uns in einem Garten“. Der Projekttitel 2raumwohnung wurde offizieller Bandname.

Ein fast schon zufälliger Start, der die Grundstruktur einer erstaunlich stringenten Erfolgsgeschichte definierte: Melancholisch-verträumte Melodien aus klassischer Pop-Schule liegen über einem fein gewebten elektronischen Teppich. Dazu im visuellen Erscheinungsbild verwaschene Farben und ein Sich-Verlieren in Zeit und Raum. Lange bevor sich die Fotosoftware Instagram verbreitete, hatten 2raumwohnung damit den Soundtrack für ein weichgezeichnetes Lebensgefühl geschaffen. Im Tanz der Möglichkeiten wird die Liebe zum träumerischen Abenteuer. Auf ihrem Debütalbum schwebt Humpes samtige Stimme über einem Badeschaum aus Beats und Akustikgitarren. Dieses Prinzip sorgt bis heute für milde Ohrwürmer. Für Auftritte hat sich das Electro-Team längst zur Band verstärkt, während sich 2raumwohnung im Clubformat als kongeniales Produzenten-DJ-Duo präsentieren.


13 überraschende Hintergrundfakten zu den Videos von Queen und Freddie Mercury

„Bohemian Rhapsody“ https://youtu.be/fJ9rUzIMcZQ Weil die Band laut Brian May vermeiden wollte, den schwierigen Song als Playback bei Musik-Shows wie „Top Of The Pops“ aufführen zu müssen, drehten sie ein Video zu Promotionzwecken. Das Video zu „Bohemian Rhapsody“ gilt seitdem als Meilenstein im Musikfernsehen. Das Material wurde in nur vier Stunden in den Elstree Filmstudios in London gedreht – dort probte die Band bereits zuvor für ihre Tour. Die Kosten für das 1975 gedrehte Video beliefen sich lediglich auf 4.500 Pfund – ein echtes Schnäppchen, selbst für damalige Verhältnisse. „Living On My Own“ https://www.youtube.com/watch?v=DedaEVIbTkY Das Video zu Freddie Mercurys Solo-Song „Living On…
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