„Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ – im Kino mit neuen Szenen

KILL BILL: THE WHOLE BLOODY AFFAIR vereint beide Filme als viereinhalbstündiges Epos erstmals regulär im deutschen Kino.

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Die beiden „Kill Bill“-Filme Quentin Tarantinos aus den Jahren 2003 und 2004 sind vielleicht nicht ganz so erfolgreich gewesen wie „Pulp Fiction“ oder dekoriert wie „Django Unchained“. Aber vielleicht sind sie seine meistgeliebten. Allein an Fan-Fiction-Storys gibt es immer wieder Erweiterungen der „The Bride“-Geschichte, die auf Rachfeldzug ist (oder selbst gejagt wird). Manchmal fantasiert sogar Tarantino darüber, wie es wäre, einen dritten „Kill Bill“-Film zu drehen.

Mit „KILL BILL: THE WHOLE BLOODY AFFAIR“ kommt nun erstmals jene Version in die deutschen Kinos, die Quentin Tarantino von Beginn an vorgesehen hatte. Ein einziges, rund viereinhalb Stunden langes Filmepos, das beide Teile vereint. Dazu mit bislang unveröffentlichtem Material. Eine Nachbearbeitung, die Tarantino bislang bei keinem seiner Kinofilme vornahm.

Gezeigt wird der Film nicht nur digital in deutscher Fassung, Originalversion und OmU. Sondern auch als analoge 70mm-Kopie in der Originalfassung. Die Vorführungen werden mit einer 15-minütigen Pause zwischen den beiden Akten präsentiert. Spielorte und Termine sollen in Kürze bekanntgegeben werden.

Trailer zu „KILL BILL: THE WHOLE BLOODY AFFAIR“:

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Kinostart is am 16. April 2026. Die Schnittfassung feierte bereits 2006 ihre Weltpremiere außer Konkurrenz bei den Filmfestspielen von Cannes, verschwand danach jedoch im Archiv. Der kommende Kinostart markiert nun die erste reguläre Veröffentlichung für ein breites Publikum.

Zu den Besonderheiten dieser Version zählen der vollständig farbige Kampf gegen die Crazy 88 (in Schwarzweiß damals, um einer Zensur zu entgehen, rausgezogene Augäpfel, herausgießende Innereien, you name it), eine erweiterte Anime-Sequenz sowie die klare Zweiteilung des Films durch eine Pause – im Sinne der ursprünglichen Dramaturgie.