Kim Gordon
„Play Me“
Matador/Beggars (VÖ: 13.3.)
Kurz, beatlastig und oft unwiderstehlich.
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Die Hülle geht als feministische Überschreibung von Warhols „Sticky Fingers“-Jeans durch, dahinter mag es Kim Gordon auf ihrem dritten Post-Sonic-Youth-Soloalbum bis 1:39 kurz und beatlastig. Keine geringe Leistung, könnte doch die Spotify-Abrechnung im Titelstück ewig auf diesem fetten TripHop-Groove weitersegeln. Und Gordon singt!
In „Not Today“ so gelöst wie bisher kaum. „Play Me“ will nicht überwältigen wie noch der Vorgänger – wird aber gerade dadurch in „Dirty Tech“, „Square Jaw“oder „Nail Biter“ unwiderstehlich. Final kommt sie nicht umhin, „Byebye“ als 2025er Version für eine Runde Trump-Bashing zu aktualisieren.
Diese Review erscheint im Rolling Stone Magazin 3/2026.
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