Vince Gill sang für den kranken Joe Walsh beim Eagles-Konzert. Dann wurde er ausgebuht
Beim Eagles-Konzert in der Sphere sprang Vince Gill für den kranken Joe Walsh ein – und erntete dafür Buhrufe von einem wütenden Fan.
Die Eagles spielten im Januar ihr erstes Konzert seit 51 Jahren ohne Joe Walsh, nachdem den Gitarristen die Grippe flachgelegt hatte. Vince Gill, der den Eagles 2017 nach dem Tod von Glenn Frey beigetreten war, berichtet, dass die Band alle Optionen erwogen hatte – darunter die Absage der Show in der Sphere in Las Vegas, die Aufnahme einiger von Gills Songs ins Set oder dass er Walshs Hits übernimmt. Man entschied sich für Letzteres, und Gill verlieh Walsh-Klassikern wie „Life’s Been Good“ und „In the City“ seine ganz eigene melodische Note.
Ein Mann war damit allerdings gar nicht einverstanden. In einem neuen Interview im ROLLING-STONE-Podcast „Nashville Now“ erzählt Gill, er sei von einem unzufriedenen Fan lautstark niedergebrüllt worden. „Ich hatte da rechts von mir einen Typen, der mir die Hölle heiß machte. Er war so wütend, dass Joe nicht da war, und ließ das an mir aus“, sagt Gill.
Selbst Don Henley, der früh in der Nacht hinter seinem Schlagzeug hervorkam, um das Publikum zu begrüßen, bekam sein Fett weg.
Henley schweigt den Störer nieder
„Don kam zum ersten Mal raus, um zu reden. Wir hatten drei Songs gespielt, Joe war offensichtlich nicht da, und dann brüllt irgendein Typ: ‚Wo ist Joe?!’“, erinnert sich Gill. „Don sah ihn an und sagte: ‚Halt die Klappe, dann sag ich’s dir.’“
Schließlich hatten die anderen Eagles-Fans genug vom Störenfried, wie Gill berichtet. „Irgendwann wandte sich das Publikum gegen ihn“, sagt er. „Ein Typ im Publikum … packte ihn und sagte: ‚Wenn du nicht die Schnauze hältst, hau ich dir eine rein.’“
Die Eagles setzen ihre Residency in der Sphere mit Gill und Walsh bis in den April fort. Außerdem stehen im Mai eine Reihe von Tourauftritten an, unter anderem beim New Orleans JazzFest und im FirstBank Stadium der Vanderbilt University in Nashville.
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