Snoop Dogg als West-Coast-Gangster im Video zu „Stop Counting My Poccets“

Im April erscheint Snoops „10 Til' Midnight“ – die erste Single kommt mit einem Gangster-Kurzfilm.

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Snoop Dogg hat eine neue Single rausgehauen: „Stop Counting My Poccets“. Der von Nottz produzierte Track stammt von seinem kommenden Album „10 Til‘ Midnight“, das am 10. April erscheint.

Zur Single gibt es ein

unter der Regie von Luis De Pena und Yaslynn Rivera, das klassischen West-Coast-Gangsterfilmen Tribut zollt. Der Clip ist Teil eines Kurzfilms, der als visuelles Gesamtkonzept für Snoops Album fungiert.

Der größtenteils in Schwarz-Weiß gedrehte Kurzfilm zeigt die West-Coast-Rapper Ray Vaughn, G Perico, Hitta J3 und BLK ODYSSY. Im Mittelpunkt stehen die Brüder Ru Little und Do Wrong – beide von Snoop selbst gespielt –, die unterschiedliche Werdegänge verkörpern und gemeinsam in einen Raubüberfall geraten, der gehörig schiefläuft. Das Video zu „Stop Counting My Poccets“ konzentriert sich auf eine der beiden Figuren.

Viele Features, Produktion u.a. von Pharrell

„10 Til‘ Midnight“ versammelt Features von Swizz Beatz, Peezy, Trinidad James, October London, Kanobby und Shawn Louisiana. Die Produktion liegt in den Händen von Swizz, Pharrell Williams, Rick Rock, Soopafly, Nottz, MyGuyMars, Erick Sermin, YoungFyre – und Snoop selbst.

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Im vergangenen Jahr veröffentlichte Snoop Dogg „Iz It A Crime?“, sein 21. Soloalbum. Im Oktober tat er sich mit dem ehemaligen „The Voice“-Teilnehmer Jeremy Beloate für die Single „Love Is Love“ zusammen, um LGBTQ+-Jugendliche zu unterstützen. Der Song erschien in Zusammenarbeit mit der Lobbyorganisation GLAAD anlässlich des Spirit Day – einer jährlichen Initiative, die prominente Stimmen gegen Mobbing gegenüber LGBTQ+-Jugendlichen und deren Familien mobilisiert.

Der Song folgte auf eine umstrittene Kritik, die Snoop in einem Interview im August zuvor im „It’s Giving… Podcast“ am Disney-Film „Lightyear“ geübt hatte, weil darin ein gleichgeschlechtliches Paar zu sehen war. „Die Geschichte geht weiter in die Zukunft, und irgendwann heißt es: ‚Dann bekam sie ein Kind mit einer Frau’“, sagte Snoop. „Mein Enkel fragt mich mitten im Film: ‚Papa Snoop? Wie kann sie ein Kind mit einer Frau haben? Sie ist doch selbst eine Frau.‘ Ah Scheiße, dafür bin ich nicht hergekommen. Ich wollte einfach nur den verdammten Film gucken.“

Emily Zemler schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil