Noah Cyrus macht Auftritt zum Familientreffen – mit Billy Ray Cyrus

Beim Stagecoach-Festival holte die Singer-Songwriterin Vater und Bruder auf die Bühne – für das nachdenkliche Duett „On Our Way Along“.

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Beim Stagecoach-Festival wurde Noah Cyrus‚ Auftritt am Freitagabend zum Familientreffen. Die Singer-Songwriterin betrat die Bühne mit ihrer Band, vor einer traumhaften Kulisse aus moosbewachsenen Felsen und grünem Nebellicht.

Sie lieferte eine bewegende Performance ihrer Lead-Single „I Saw The Mountains“ aus ihrem zweiten Studioalbum „I Want My Loved Ones to Go with Me“, das letztes Jahr erschienen ist. Nach der dritten Single des Albums „New Country“ und „Way of the World“ – ihrem Song mit Ella Langley – kündigte Noah einen „ganz besonderen Gast“ an und holte Bruder Braison auf die Bühne, um gemeinsam „Don’t Put It All on Me“ zu singen, das ihr Bruder mitgeschrieben hat und auf dem Fleet Foxes zu hören sind.

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Kurz darauf fragte sie das Publikum, wie es drauf sei, und rief ins Mikrofon: „Ich weiß, ihr seid bereit für diesen hier – ich kann’s riechen“, bevor sie in die Country-Single „I Got So High That I Saw Jesus“ ausbrach.

Billy Ray überrascht das Publikum

Nach dem Geschwisterduett überraschte Noah die Menge mit einer weiteren Einladung: Vater Billy Ray kam auf die Bühne, um das besinnliche Stück „On Our Way Along“ zu performen – mitgeschrieben und -produziert von Braison, der ebenfalls zurückkehrte. Der Song ist die erste Single aus Billy Rays kommendem Album „The Hill“.

Im Gespräch mit dem Magazin „American Songwriter“ Anfang des Monats erklärte Billy Ray, die Lyrics seien von einem Hügel auf seinem Anwesen in Tennessee inspiriert worden – und von der Erkenntnis, „dass sich mein ganzes Leben auf diesem Hügel entfaltet hat und von der Magie dieses Ortes“. Er fügte hinzu: „Es hat sich alles zusammengefügt.“

Noah Cyrus‘ Stagecoach-Auftritt kommt fast ein Jahr nach der Veröffentlichung von „I Want My Loved Ones to Go with Me“, das sie gemeinsam mit ihren langjährigen Kollaborateuren Mike Crossey und PJ Harding produziert hat. Das Album erkundet die Hintergründe und Erfahrungen, die die Sängerin geprägt haben, und versammelt Gastbeiträge von Langley, Blake Shelton, Fleet Foxes und Bill Callahan. Eine Kritik im ROLLING STONE lobte das Werk als Fortsetzung von Noahs „Kurs einer linkslastigen, unerwarteten Klangarchitektur“ und urteilte: „Es ist wunderschön umgesetzt – und durch und durch Noah.“

Charisma Madarang schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil