Yungblud will eine „schizophrene Verschmelzung der größten Musik aller Zeiten“ spielen
Yungblud startet mit „Yungblud Radio“ eine neue Show auf Sirius XM – jeden Montag auf Alt Nation, mit einem wilden Mix aus allem, was ihm gefällt.
Yungblud spielt auf seiner neuen Sirius-XM-Show „Yungblud Radio“ einen bunten Mix aus allem, worauf er gerade Lust hat. Die Sendung läuft montags um 22 Uhr ET auf dem Alt-Nation-Kanal des Digitalradiosenders (Kanal 36). Die erste Folge ist bereits heute Abend zu hören.
Seinen eigenen Geschmack beschreibt er als „schizophrene Amalgamation der größten Musik aller Zeiten“. Wie bunt das Programm tatsächlich wird, zeigt eine Beispiel-Playlist, die Sirius XM dem ROLLING STONE zugespielt hat: Darauf finden sich nicht nur Fontaines D.C.s „Here’s the Thing“ und Sam Fenders „People Watching“, sondern auch Joy Divisions „Love Will Tear Us Apart“ und eine Konzertaufnahme von Ozzy Osbournes „Flying High Again“. Außerdem plant er, Musik von Oasis, The Cure und Arctic Monkeys zu spielen.
„Radio war für mich immer ein ikonisches Format“, sagt Yungblud dem ROLLING STONE. „Einige meiner frühesten Erinnerungen ans Musikentdecken hängen mit dem Radio zusammen. Jetzt eine eigene Show auf SiriusXM zu haben, die in ganz Nordamerika zu empfangen ist – darauf bin ich unglaublich stolz. Mit euch allen Musik zu hören wird der absolute Wahnsinn. Ich bin jeden Montag auf Sendung, Baby! Schaltet ein bei Yungblud Radio, wenn ihr euch traut.“
Gladiatoren, Pommes und Lippenfüller
Ein Teaser-Video zum Kanal zeigt Yungblud, wie er „Siriusly Obscure“-Fakten über sich selbst zum Besten gibt. Darunter: der beste Chippie (britischer Imbiss) in seiner Heimatstadt Doncaster, seine Bewunderung für Marie Antoinettes „Rockstar“-Haltung angesichts des Todes – und die Geschichte, wie eine Lehrerin, die um seine Leidenschaft für das antike Rom wusste, allen anderen Kindern Fußbälle gab, ihm aber ein Lehrbuch über das Heilige Römische Reich. „Ich liebe Gladiatoren einfach abgöttisch“, sagt er. Außerdem nutzte er das Video, um Gerüchten über Lippenfüller den Garaus zu machen (Spoiler: Er hat keine). Und auf die Frage, welcher Song seiner Meinung nach viel zu wenig im Radio läuft, nannte er die „Unplugged“-Version von Stone Temple Pilots‘ „Crackerman“.
Wer Yungbluds Karriere verfolgt, weiß ohnehin, dass sein Musikgeschmack keine Grenzen kennt. Er arbeitete mit den Smashing Pumpkins an einem Remix seines Songs „Zombie“. Für seine Version von Black Sabbaths „Changes“ gewann er einen Grammy – eine Aufnahme, die beim Konzert „Ozzy Osbourne’s Back to the Beginning“ entstand, gemeinsam mit Mitgliedern von Extreme, Anthrax und Sleep Token. Und mit Aerosmith und Lainey Wilson sang er „Wild Woman“. Wie viele Genres waren das gleich nochmal?