Bad Bunny hat seinen bürgerlichen Namen als Marke angemeldet – was steckt dahinter?
Der puerto-ricanische Superstar debütierte bei der Met Gala ein neues „Benito Antonio“-Logo – und die Fans liegen im Spekulationsfieber.
Bad Bunny sorgte bei der Met Gala erneut für Aufsehen – diesmal als abuelo verkleidet. Mit aufwendigem Alters-Make-up, das Mike Merino gestaltete, lieferte er eine buchstäbliche Interpretation des Themas der Costume-Institute-Ausstellung: „Aging Body“. Doch der puerto-ricanische Superstar nutzte seinen Met-Gala-Moment auch, um etwas Neues zu präsentieren: ein Logo mit seinem bürgerlichen Namen Benito Antonio.
Wie aufmerksame Fans bemerkten, zeigen Pressefotos von Benitos Styling-Session für die Met Gala den Star auf einem Regiestuhl – mit dem Schriftzug „Benito Antonio“ in einer runden, blasenartigen Schriftart auf der Rückenlehne. Dieselbe Schrift zierte auch das Etikett seines maßgefertigten, komplett schwarzen Zara-Smokings.
Bad Bunny befindet sich derzeit im Prozess der Markenanmeldung für „Benito Antonio“. Dem ROLLING STONE vorliegende Unterlagen zeigen, dass Benito Antonio Martínez Ocasio – in den Einreichungen auch als „AKA Bad Bunny“ geführt – den Namen im Januar 2026 zur Eintragung angemeldet hat. Die Marke scheint noch nicht abschließend genehmigt zu sein, doch der Schritt passt gut zum neuen Logo.
Neues Kapitel oder Modelinie?
Was hat das alles also zu bedeuten? Manche Fans glauben, dass ein neues Kapitel anbricht – Bad Bunny könnte sein Pseudonym ablegen und fortan unter seinem bürgerlichen Namen auftreten. Andere sind überzeugt, dass das neue Logo schlicht eine neue musikalische Ära einläutet.
Vertreter von Bad Bunny haben eine Anfrage des ROLLING STONE bislang nicht beantwortet.
Benito selbst hat noch nichts bestätigt, weshalb diese Fan-Theorien sich bewahrheiten könnten – oder schlicht ins Leere laufen. Doch Details aus der Markenanmeldung deuten darauf hin, dass der Musiker unternehmerisch in die Modebranche einsteigen und eine eigene Bekleidungsmarke gründen könnte. Die Anmeldung wurde unter einer Bekleidungsklasse eingereicht; als vorgesehene Waren sind „Krawatten als Bekleidung; Gürtel für Bekleidung; Ledergürtel für Bekleidung“ aufgeführt. Natürlich könnte Bad Bunny auch einen Merch-Drop zu seiner laufenden „Debí Tirar Más Fotos“-Welttournee planen – doch die genannten Artikel sind kein typisches Merchandise wie T-Shirts oder Caps.
Der Musiker hat in der Vergangenheit bereits mit Modemarken zusammengearbeitet, zuletzt mit Zara. Der spanische Retailer entwarf sein Outfit für seinen historischen Super-Bowl-Halftime-Show-Auftritt – darunter ein symbolträchtiges cremefarbenes Trikot mit „OCASIO“ auf dem Rücken und „64“ auf der Vorderseite. Bad Bunny erklärte, das Trikot sei eine Hommage an seinen verstorbenen Onkel Cutito, der 1964 geboren wurde. Hat Benito nun eine eigene Modelinie ins Leben gerufen – benannt nach seinem Vornamen als Verweis auf seine Herkunft? Das klingt durchaus nach ihm, und wäre eine weitere Möglichkeit, seinen puerto-ricanischen Wurzeln Tribut zu zollen. Bis dahin heißt es: abwarten.