Update: Ricky Martin nach Tränengas-Vorfall bei Konzert in Montenegro
Nachdem sein Konzert in Montenegro durch einen Tränengas-Angriff unterbrochen wurde, kehrte Ricky Martin auf die Bühne zurück – „um seiner Verpflichtung gegenüber seinen Fans nachzukommen“.
Ricky Martin trat am Donnerstagabend in Montenegro auf, als sein Konzert jäh unterbrochen wurde: Eine Person sprühte Tränengas in Richtung Bühne, wie der Sprecher des Stars in einem Statement mitteilte.
Obwohl der Sänger die Bühne vorübergehend aus Sicherheitsgründen verließ, kehrte er zurück, um das Konzert zu Ende zu spielen – nachdem die Behörden „bestätigt hatten, dass die Lage unter Kontrolle sei und die Anwesenden gefahrlos zurückkehren könnten“.
„Während Ricky Martins Konzert heute Abend in Montenegro – wo der Künstler den Europaabschnitt seiner Ricky-Martin-Live-Tour eröffnete – setzte eine Person Tränengas in Richtung der Bühne ein, was zu einer abrupten Unterbrechung der Show führte, während sich Zuschauer aus dem Bereich entfernten und Hilfe erhielten“, heißt es in dem Statement, das Martins Pressesprecherin Róndine Alcalá auf Spanisch und Englisch veröffentlichte.
Sicherheit geht vor
„Als Vorsichtsmaßnahme verließen Ricky Martin und sein gesamtes Team sofort die Bühne, während Sicherheitspersonal und lokale Behörden die Situation in den Griff bekamen und die Sicherheit der Anwesenden gewährleisteten“, erklärte Alcalá. Sie fügte hinzu, dass Martin sich trotz der Bedenken seines Teams dazu entschied, wieder auf die Bühne zu gehen – „um seiner Verpflichtung gegenüber seinen Fans nachzukommen“.
In der Bildunterschrift des Beitrags schrieb seine Pressesprecherin: „Ricky Martin und sein Team sind wohlauf und dankbar für die Unterstützung und die Anteilnahme nach den heutigen Ereignissen in Montenegro.“ Alcalá teilte außerdem mit, dass seine bevorstehenden internationalen Termine wie geplant stattfinden werden.
Martin, längst eine Ikone der Latin-Musik, wurde im vergangenen Jahr beim MTV Video Music Awards 2025 mit dem neu geschaffenen Latin Icon Award geehrt. In seiner Dankesrede sagte er zu den Anwesenden: „Vielen Dank, denn es sind 40 Jahre.“ Er fuhr fort: „Ich fing als Kind an, bei Menudo zu arbeiten, und wir sind immer noch hier. Wir wollen einfach Länder vereinen. Wir wollen Grenzen einreißen und die Musik am Leben erhalten.“