Sehen: Violet Grohls mitreißendes TV-Debüt bei Fallon
Die Musikerin veröffentlichte ihr Debütalbum „Be Sweet to Me“ im vergangenen Monat – jetzt trat sie in der „Tonight Show“ auf.
Violet Grohl war zu Gast in der „Tonight Show“, um ihren Song „Bug in the Cake“ zu performen. Die Musikerin – Tochter von Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl – präsentierte den treibenden, grungigen Track zusammen mit ihrer Live-Band.
„Bug in the Cake“ stammt von Grohls Debütalbum „Be Sweet to Me“, das am 29. Mai über Auroura Records/Republic Records erschienen ist. Das Album wurde von Ende 2024 bis Anfang 2025 im Heimstudio des Produzenten Justin Raisen in Los Angeles aufgenommen – mit Musikerinnen und Musikern, die im Geist der Wrecking-Crew-Sessionplayer der 60er und 70er Jahre zusammengestellt wurden.
Als das Album angekündigt wurde, erklärte Grohl, sie habe sich von der Alternativmusik der späten 80er und frühen 90er Jahre inspirieren lassen – darunter Pixies, Soundgarden, Cocteau Twins und die Breeders. „An dieser Musikepoche ist etwas unglaublich Kraftvolles, von den Botschaften bis zur Ästhetik – es ist authentisch und roh“, sagte sie in einem Statement. „Ich höre dieses Zeug, seit ich ein Kind war.“
Grohl und die Foo Fighters
Grohl, die älteste Tochter des Foo-Fighters-Frontmanns, macht seit mehreren Jahren Musik. 2021 veröffentlichte sie eine gemeinsam mit ihrem Vater eingespielte Coverversion von Xs „Nausea“, die das Duo später live bei „Jimmy Kimmel“ aufführte – begleitet von Krist Novoselic, Dave Lombardo und Greg Kurstin.
Außerdem stand sie bereits mehrfach mit den Foo Fighters auf der Bühne, unter anderem bei den Tribute-Konzerten für den verstorbenen Drummer Taylor Hawkins im Jahr 2022. 2023 sang sie mit ihrem Vater gemeinsam „Show Me How“.
In einem aktuellen Interview sagte Grohl, sie wisse, dass die Welt sie als Nepo Baby betrachte – aber das lasse sie kalt. „Natürlich stehen mir Türen offen wegen meines Nachnamens“, so die 19-jährige Sängerin und Songwriterin gegenüber „The Forty-Five“. „Das werde ich nie verstecken oder bestreiten und sagen: ‚Nein, ich habe so hart dafür gearbeitet! Das solltet ihr nicht sagen! Das verletzt meine Gefühle.’“
Nepo Baby? Egal.
„Es ist mir egal, wirklich“, fügte sie hinzu. „Das höre ich, seit ich 13 bin. Also nennt mich meinetwegen Nepo Baby. Das ist mir schnurzegal. Ich hoffe nur, dass die Leute mir irgendwann eine Chance geben.“
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