Princes bisher unveröffentlichter, ewig funkiger „Stone“
Der Track erscheint auf der Compilation „Timeless“, die ausschließlich unveröffentlichtes Material versammelt.
Prince konnte selbst eine abgedroschene Metapher – die Kälte einer Geliebten, verglichen mit einem leblosen Stein – funky klingen lassen. Beweis dafür ist „Stone“, ein unveröffentlichter Song, der bis jetzt in den Tiefen des Archivs des Purple One schlummerte.
„Take your icy hand and press it on this heart of stone“, singt er an einer Stelle – wobei die Hörerinnen und Hörer vom schweren Beat und dem treibenden Bass des Songs vermutlich ohnehin abgelenkt sind. Prince nahm den Track, der von den Songwritern Sandra St. Victor, Tom Hammer und Jules Van Even geschrieben wurde, im Jahr 1995 auf, demselben Jahr, in dem er „The Gold Experience“ veröffentlichte. Offiziell erscheinen wird er auf der kommenden Compilation „Timeless“, die ausschließlich unveröffentlichtes Material enthält und am 28. August erscheint.
Die zehn Songs der Compilation umspannen jede Dekade von Princes Karriere und enden mit einer Live-Version von „How Come You Don’t Call Me Anymore?“, die er im Jahr seines Todes, 2016, aufnahm. Das Album wird zum Streamen sowie auf CD und Vinyl erhältlich sein. Der Prince Estate stellt die Platte diese Woche im Rahmen seiner „Prince Celebration“ in Minneapolis vor.
Zehn Jahrzehnte, zehn Songs
Bereits im April veröffentlichte der Prince Estate „With This Tear“, einen weiteren Song, der auf „Timeless“ zu hören sein wird – zum zehnten Jahrestag seines Todes. Prince nahm ihn im November 1991 auf, etwa einen Monat nach der Veröffentlichung von „Diamonds and Pearls“. Anders als bei „Stone“ stammt das Stück allein aus seiner Feder, und er spielte auch sämtliche Instrumente selbst ein. Celine Dion nahm den Song 1992 auf; ein Ausschnitt davon tauchte im Jahr darauf auf Carmen Electras selbstbetiteltem Album auf.
„Timeless“ – Tracklist:
1. „I Am You“ (1977)
2. „Tick Tick Bang“ (1981)
3. „Heaven“ (1985)
4. „I Wonder“ (1989)
5. „With This Tear“ (1991)
6. „Stone“ (1995)
7. „Calabama“ (2003)
8. „The Guilty Ones“ (2007)
9. „Bestest Friend“ (2012)
10. „How Come You Don’t Call Me Anymore? (Live)“ (2016)