A Summer’s Tale 2017: So sieht das Kulturprogramm aus

Auf vier Bühnen laden Konzerte, Theater, Lesungen, Filme, Comedy und Auftritte für Kids die Besucher des „A Summer’s Tale“ in Luhmühlen zu einem verlängerten Wochenende der Entdeckungen ein. Wie auch in den vergangenen Jahren gibt es neben musikalischen Highlights (wie den Pixies, PJ Harvey und Franz Ferdinand) ein anspruchsvolles Kulturprogramm, das keine Wünsche offen lässt. Nun hat der Veranstalter mitgeteilt, was die Zuschauer vom 02. bis 05. August erwartet.

BACKSTAGE-Projekt des Deutschen SchauSpielHauses Hamburg

Seit dem ersten A Summer’s Tale 2015 hat sich eine Zusammenarbeit mit dem BACKSTAGE-Jugendclub am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg entwickelt, die nun bereits in die dritte Runde geht. Wie auch in den beiden Vorjahren führen zwei Gruppen des BACKSTAGE-Jugendclubs ihre Stücke auf:

  • „Irgendwo zwischen ‚nicht genug‘ – Ein Regentag mit Haruki Murakami“ der Unistage-Gruppe unter der Regie von Michael Müller (Leiter der Theaterpädagogik am Deutschen SchauSpielHaus)
  • „Irinas Geburtstag“, nach einem Stoff des russischen Dramatikers Tschechow, der Regie von Ute Hannig

Zusätzlich gibt es noch den Erzählvortrag „Backstage“ zu hören und eine Kurzdoku über die Zusammenarbeit zwischen dem „A Summer’s Tale“ und dem Deutschen SchauSpielHaus Hamburg zu sehen.

Lesungen

  • Heinz Strunk liest aus seinem neuen Roman „Jürgen“ vor
  • Rocko Schamoni präsentiert in seinem Format „Songs & Stories“
  • Ex-Muff Potter-Kopf Nagel liest aus seinem letzten Buch „Drive-By Shots“
  • taz-Journalist Arno Frank hat mit „So, und jetzt kommst du“ einen Roman wie ein Roadmovie verfasst, der die unglaubliche Geschichte seiner eigenen Kindheit als Sohn eines Hochstaplers erzählt
  • Jasmin Ramadan zeichnet in ihrem Buch „Hotel Jasmin“ mit scharfem Blick und zwanglosem Sound ein spannendes Psychogramm einer Lehrerin, die lernen will, die Dinge anders zu sehen
Rocko Schamoni und Heinz Strunk

Außerdem sind mit dabei: Stevan Paul mit seinem Roman „Der große Glander“, Nele Pollatschek mit ihrem Buch „Das Unglück anderer Leute“, Die Türsteher-Lesung „Zeit für Zorn“, Gesa Neitzel mit ihrem Reisebericht „Frühstück mit Elefanten“ und Günter Märtens mit seinem Buch „Die Graupensuppe“.

Filmprogramm

  • Die Gaunerkomödie „Schrotten!“ – gedreht in Ramelsloh und Celle – ist eine berührende und aberwitzige Familiengeschichte. Regisseur Max Zähle macht dabei einen heruntergewirtschafteten Schrottplatz zum Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Im Anschluss an den Film ist er persönlich zum Gespräch zu Gast.
  • Der Film „Ferien“ spielt auf einer norddeutschen Insel, wo die überforderte und erschöpfte Vivi (Britta Hammelstein) von Ihrem Vater (Detlev Buck) zum Ausspannen hinverfrachtet wird. Doch statt voller Tatendrang zurück auf den Karrierepfad zu finden, lebt sich Vivi nach und nach auf der Insel ein und befreit sich auf erfrischende Art und Weise vom Zwang, etwas beweisen zu müssen. Regisseurin Bernadette Knoller stellt ihren Debütfilm persönlich im Festivalkino vor im an den Film anschließenden Gespräch.
  • Der Hamburger Kiez birgt allerhand Mythen und kuriose Geschichte und Christian Hornung stellt in seiner rührenden Doku „Manche hatten Krokodile“ einige der Protagonisten vor. Vor Jahrzehnten sind sie auf St. Pauli gestrandet, blicken zurück auf ereignisreiche Jahr als Stripperinnen oder Seemänner. Sie alle eint die Mitgliedschaft im Sparclub. Auch Christian Hornung und sein Team sind beim A Summer’s Tale vor Ort, um über die Entstehung dieses besonderen Films zu berichten.

Isabel Schiffler


John Lennon: Sein Tod und die Geschichte seines Mörders

„Double Fantasy“ Im Sommer und Herbst 1980 arbeiteten John Lennon und Yoko Ono in der New Yorker Hit Factory an „Double Fantasy“, Lennons letztem Album. ROLLING-STONE-Redakteur Arne Wilander schrieb darüber: Auf dem Album sind einige der besten Stücke enthalten, die John Lennon nach „Plastic Ono Band“ schrieb – hätten „I’m Stepping Out“, „Nobody Told Me“, „I Don’t Wanna Face It“ und „Borrowed Time“ die Platte ergänzt, wäre es ein großartiges, wenn auch gar nicht modernes Rock-Album geworden. Yokos eklektische, teils rhythmisch-treibende, teils pompös-sentimentale Stücke haben die größtmögliche Distanz zu Lennons schnodderigen Gitarren-Attacken. Albert Goldman nennt „(Just Like) Starting Over“ einen „Rückgriff…
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