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About:Kate – Folge 5: Luzides Schäumen


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Mit einem Smartphone und einem Buch von Frederik Von Eden, dem Pionier des Luziden Träumens, lässt sich Kate auf einer sonnigen Blumenwiese mit Hustensaft volllaufen.  „Der Trunkene im Frühling“ aus Gustav Mahlers Liederzyklus „Lied von der Erde“ dringt aus ihren Kopfhörern: „Ich trinke, bis ich nicht mehr kann“.

Dann wechselt die Perspektive, man schaut Kate plötzlich nicht mehr zu, sondern sieht die Welt von ihrer verwackelten Warte aus –  stilistisch mehr als nur angelehnt an Jonas Åkerlunds Prodigy-Musikvideo zu „Smack My Bitch Up“ nimmt die Kamera den Zuschauer mit auf eine außer Kontrolle geratene Party-Parforce durchs nächtliche Berlin: 

Döner essen, stolpern, fremden Menschen durch die Haare wuscheln, kotzen, mit Koks weitermachen, grapschen – immer aggressiver reagiert die Umwelt auf Kates Delirium, während man nie ihr Gesicht sieht, sich aber mit einigem Widerwillen denken kann, wie verzweifelt und entgleist sie aussehen muss, während sie da durch die Nacht taumelt. Und dass sie in so einem Zustand dann ausgerechnet ihre alte „Freundin“ Anne treffen muss!

Als Irrenhaus-Pfleger Ingo ihr schließlich von der Bühne eines Nachtclubs aus Roy Orbinsons Blue-Velvet-Klassiker „In Dreams“ vorsingt, dämmert es nicht nur dem sie betreuenden Klinik-Personal, dass Kate sich nun vielleicht tatsächlich mit dem Kopf voraus in ihrem selbstdiagnostizierten Wahn verrannt hat.

Die ganze neue About:Kate-Folge „Nicht im Traum“ können Sie auf Arte und in Kates Fernsehzimmer sehen.


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