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AC/DC: Verbraucherzentrale mahnt Eventim wegen Zusatzkosten ab

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AC/DC: Verbraucherzentrale mahnt Eventim wegen Zusatzkosten ab

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Seit Montag (15. Dezember) läuft der Vorverkauf für die Deutschland-Konzerte der Welttournee von AC/DC im kommenden Jahr. Natürlich gingen die Karten schnell weg, in nur 63 Minuten wurden mehr als 325.000 Karten verkauft. Laut Veranstalter ist das ein neuer Rekord für die Band. Inzwischen gibt es für vier von neun Konzerten keine Tickets mehr zu kaufen.

Allerdings dauerte es auch nicht lange, bis erste Fans ihren Unmut über die deftigen Kartenpreise äußerten. Waren 80 Euro für ein Ticket angekündigt, so erhöhten sie sich durch Bearbeitungs-, Reservierungs-, Vorverkaufs- und Versandgebühr auf mehr als 100 Euro. In den sozialen Netzwerken bezeichneten Fans das als Ticketabzocke, die sich ihrer Meinung nach kaum begründen lässt.

Wie “Metal Hammer” berichtet, berechnet Eventim für die Bezahlung per Lastschrift oder Kreditkarte, ohne eine gebührenfreie Zahlungsalternative, bei der Bestellung von z.B. vier Tickets jeweils 8,72 Euro. Natürlich versendet das Unternehmen die Tickets lediglich in einem mit 60 Cent frankierten Umschlag, bietet aber auch für 29,90 Euro einen Premiumversand an.

Express.de schreibt nun, dass Eventim wegen der exorbitant hohen Bearbeitungsgebühren und fehlenden kostenlosen Zahlungsalternativen von der Verbraucherzentrale abgemahnt worden ist. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass es betroffenen Ticketkäufern grundsätzlich möglich sei, die zusätzlichen Kosten vom Ticketanbieter zurückzufordern.

Für Eventim ist die Reaktion der Verbraucherzentrale hingegen nicht nachvollziehbar: “Wir bedauern die Vorwürfe der Verbraucherzentrale, da die Gebühren aus unserer Sicht im Rahmen des öffentlichen Vorverkaufs marktüblich und rechtskonform sind. Wir werden die Vorwürfe sorgfältig prüfen und ausführlich Stellung nehmen”, zitiert express.de einen Sprecher des Unternehmens.

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