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Afro-Jazz-Legende Manu Dibango am Coronavirus gestorben

Die COVID-19-Pandemie fordert ihr erstes prominentes Opfer in der Jazzszene: Der kamerunische Saxophonist Manu Dibango verstarb am 24. März 2020 an einer Infektion mit dem Coronavirus.  Dibango wurde 86 Jahre alt. Wie sich mehrere Medien auf einen Bericht von „AFP“ berufen, erlag der Musiker in einem französischen Krankenhaus den Folgen der Virus-Erkrankung.

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Offizielles Statement auf Facebook

„Mit großer Trauer geben wir den Verlust von Manu Dibango, unserem Papy Groove, bekannt, der am 24. März 2020 im Alter von 86 Jahren an Folgen von COVID-19 verstorben ist“, bestätigt ein Statement auf der offiziellen Facebook-Seite des Musikers die Todesursache. Dibangos Begräbnis soll im strikt privaten Rahmen stattfinden, eine Gedenkveranstaltung sei geplant.

Welterfolg mit „Soul Makossa“

Dibango galt als Star des Afro-Jazz. Er verband Jazz und Funk mit den musikalischen Einflüssen seiner Heimat Kamerun – unter anderem der Tanzmusik Makossa. Weltweite Bekanntheit erlangte Dibango, der neben dem Saxophon auch Piano und Vibraphon spielte, mit dem Stück „Soul Makossa“. Das Stück, das eigentlich nur eine B-Seite der Single „Mouvement Ewondo“ war, wurde in den USA zum Riesenerfolg. „Soul Makossa“ stürmte die US-Charts und erreichte Platz eins.

Damit leistete Dibango Pionierarbeit: „Soul Makossa“ war die erste Nummer eins eines afrikanischen Künstlers in den USA. Besonders die gesungene Hookline des Stücks „mama-se, mama-sa, ma-ma-ko-ssa“ ist auf der ganzen Welt bekannt – nicht zuletzt, weil sie Michael Jackson 1982 in sein Stück „Wanna Be Startin‘ Somethin’“ einbaute.

Klagen gegen Michael Jackson und Rihanna

Dibango war allerdings mit der (unbefugten) Nutzung seiner Hookline vom selbsternannten „King of Pop“ nicht einverstanden: Makossa verklagte Jackson. Es kam zu einer außergerichtlichen Einigung der beiden, Jackson bekannte sich zum Plagiat. Als Rihanna 2007 die Passage ebenfalls übernehmen wollte, fragte sie statt bei Dibango bei Jacksons Rechteverwaltern an.  Diese gestatteten ihr, die Nutzung für ihr Stück „Don’t Stop The Music“. Die Konsequenz: Sowohl Rihanna als auch Jacksons Team wurde von Dibango auf Schadensersatz verklagt. Die Klage wurde allerdings abgewiesen.



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