Alec Baldwin muss Handy abgeben: Durch Telefondaten zur Wahrheit?


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Nach dem tragischen Schuss am Set des Filmes „Rust“ setzte es heftige Beschuldigungen und Gegenbeschuldigen. Bis heute konnte nicht geklärt werden, wie eine scharfe Patrone in den Lauf des Requisite-Colts gelangen konnte, durch die Kamerafrau Halyna Hutchins am 21. Oktober 2021 tödlich verletzt wurde.

Im Laufe der komplexen Ermittlungen drängte die örtliche Staatsanwaltschaft darauf, das Mobiltelefon von Schauspieler Alec Baldwin auszulesen, der den Schuss abgegeben hatte. Dieser weigerte sich beharrlich. Bis gestern.

Laut einem Bericht der „New York Times“ werde der Schauspieler sein Handy zeitnah den Behörden übergeben. Das kündigte dessen Anwalt Aaron Dyer am Donnerstag an. Demzufolge wäre eine Einigung mit den Behörden in Santa Fe County erzielt worden. Der bereits Mitte Dezember anhängige Durchsuchungsbefehl wäre somit obsolet. Baldwins Anwalt verwies auch die Berichte ins Reich der Spekulation, nach denen sein Mandat nicht kooperieren wollte. Gegenteilige Behauptungen wäre schlicht unwahr, so die „NYT“.

Sichtlich zermürbt vom anhaltenden Mediensturm meldete sich Alec Baldwin via Instagram. Als „Lügen“ und „Schwachsinn“ bezeichnete er die Berichte, die Ermitttlungen nicht umfänglich unterstützen zu wollen. Gleichwohl dürften die Ermittler nicht jede intime Korrespondenz auf seinem Smartphone einsehen. Darüber wäre nun eine Regelung getroffen worden. Es ginge vor allem um eins: Die Wahrheit über den Tod von Halyna Hutchins ans Licht zu bringen, sagt Baldwin in seiner Videobotschaft.