Amber Heard: Chronik der Liebhaber und Liebhaberinnen aufgetaucht – Wer ist „JF“?


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Mangelnde Sorgfalt oder gezielte Indiskretion? Aus den Unterlagen von Amber Heards Psychologin im Prozess gegen Johnny Depp ist ein brisantes Dokument aufgetaucht. Diverse US-Medien sprechen unter dem Arbeitsbegriff „Intimate Relationships“ von einer Aufstellung der LiebhaberInnen von Heard. Die Liste entstand offenbar als eine Art Spickzettel für die Verhandlung.

Die Beziehungs-Chronik von Psychologin Dawn Hughes beginnt in Heards Teenie-Zeit zwischen 16 und 18 Jahren. Ein gewisser „Travis“ bekam das Prädikat „good guy“. In lockerer Abfolge finden sich männliche Vornamen wie „Eduardo“, ein „Katholik“, sowie der „lustige Valentino“ und „Mexiko-Mark“.

Erstmals auf Promi-Seiten wie „Page Six“ der „New York Post“ tauchte die bisexuelle Heard mit Fotokünstlerin Tasya van Ree auf, mit der sie zwischen 2008 und 2012 liiert war. Gegen sie richtete sich ein „Ausraster“ von Heard aus Jahr 2009 auf dem Flughafen von Seattle, der aber später von beiden Seiten als Missverständnis abgetan wurde und somit folgenlos blieb.

Danach beginnt ab 2012 die turbulente Ära mit Johnny Depp, die bei den Dreharbeiten zum Film „The Rum Diary“ begann. Heards Psychologin ließ „Johnny“ geflissentlich aus, notierte aber für diesen Zeitraum auch das Kürzel „JF“. In der Verhandlung gab sie an, dass damit Schauspieler James Franco gemeint wäre. Ein Hollywood-Kollege, wegen dem es zu diversen Eifersucht-Szenen mit Depp gekommen sein soll. Vielsagende Notiz dazu: „Freunde, die sich näherkamen. Doch was sie wollte, war Johnny.“

Noch prominenter geht es nach der Trennung von Heard und Depp zu. In der 2018er-Timeline taucht ein „Elon“ auf, bei dem es sich – natürlich – um Tesla- und Twitter-Mogul Elon Musk handelt. Kommentierender Hinweis diesmal ein Heard-Zitat: „Liebeskummer, meine Seele war tot, habe damals nichts gefühlt.“ Die Liason mit dem aktuell reichsten Mann der Welt endete relativ geräuschlos. „Page Six“ zitiert dazu einen Insider: „Das Timing war nicht glücklich. Doch die Beiden sind sich weiterhin nah.“

Drei Monate später folgten noch US-Kunsthändler Vito Schnabel, später dann im Mai 2019 Regisseur Andy Muschetti und die Filmemacherin Bianca Butti als letztes öffentlich dokumentiertes Verhältnis. Diese Beziehung endete im Dezember 2021 im Zuge der Dreharbeiten von „Aquaman 2“, als Butti monatelang in Großbritannien beschäftigt war.