Amber Heard: Jetzt doch – sie legt Berufung ein


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Gemeinsam mit Gitarren-Guru Jeff Beck erfüllt sich Johnny Depp aktuell auf Tour seinen seit frühester Jugend gepflegten Rocker-Traum. Hollywood kann warten, lautet seine Botschaft an die Welt, während er als Traditions-Saitenschrubber um die Häuser zieht.

Ganz anders Amber Heard. Gemeinsam mit ihrem Anwalts-Team hat sie gegen das Urteil im Verleumdungsprozesses nun Berufung eingelegt. Das berichten unisono diverse US-Medien, darunter Klatsch-Spezialisten wie das Boulevardblatt „New York Post“ oder die Online-Plattform „TMZ“.

Demnach war der Schriftsatz am Donnerstag in Fairfax eingegangen. In der Begründung heißt es:

„Wir sind davon überzeugt, dass das Gericht Fehler gemacht hat. Diese haben ein gerechtes und faires Urteil im Sinne des ersten Verfassungszusatzes („Amendment“) verhindert. Wir gehen daher gegen das Urteil in Berufung“, so ein Sprecher Heards gegenüber „TMZ“.

Das Team Depp spielte die Gegenrede über die britische Presse: „Die Geschworenen wurden der umfangreichen Beweise gewahr, die während des sechswöchigen Prozesses vorgelegt wurden. Sie sind zu einem klaren und einstimmigen Urteil gekommen, dass die Angeklagte selbst Herrn Depp in mehreren Fällen verleumdet hat. Wir sind nach wie vor von unserer Sache überzeugt. Dieses Urteil wird Bestand haben.“
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Erst kürzlich war Heard mit einem anderen Antrag auf eine Aufhebung des Urteils gescheitert. Richterin Penney Azcarate lehnte das Anliegen ab, das angebliche Verfahrensfehler angemahnt hatte.

Besonders pikant bei diesem endlos scheinenden Gerichts-Limbo erscheint auf die Gossip-Nachricht, dass Johnny Depp nicht nur „ganz bei sich“ den Rocker gibt, sondern auch mit einer rothaarigen Schönen in seinem Nahfeld gesichtet worden ist. „The Winner Takes It All“, kann man da nur – frei nach ABBA – diese never ending law story kommentieren.