Heard vs. Depp: Beweisfoto mit blutender Lippe aufgetaucht – und von Richterin abgelehnt


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Im Internet ist ein Foto aufgetaucht, das Amber Heard mit blutender Lippe zeigt. Gemäß ihrer eigenen Aussage verletzte sie zuvor Ex-Mann Johnny Depp durch einem Schlag mit der Rückhand. Bei dem Bild handelt es sich um ein Beweismittel, dass die Richterin Penney Azcarate im Verleumdungsprozess zwischen Heard und Depp ablehnte.

Johnny Depps Anwälte erhoben Einspruch

Das Promiportal „TMZ“ erhielt das Foto, auf das sich Heard beruft. Es zeigt Heard mit einer aufgeschnittenen Lippe sowie einem Zettel mit der Aufschrift „Ich werde zurückkommen xxx“.

Das Bild bezieht sich auf einen angeblichen Angriff von Depp auf Heard, den die Anwälte der Schauspielerin mit diesem Bild zu beweisen versuchten. Heard sagte aus, dass sich der Schlag während eines Streits im Jahr 2012 ereignet habe. Jedoch legten Johnny Depps Anwälte Einspruch ein.  Schließlich lehnte die Richterin das Beweismittel ab. Der Grund? Das Foto war nicht Teil der Ermittlungsphase des Verleumdungsfalls und konnte daher nicht vorgelegt werden.

„Johnny Depp trägt eine Menge Ringe. Wir befanden uns in seinem Loft in der Innenstadt und wir waren in der Wohnküche als  mir einen Schlag mit der Rückhand verpasste“, sagte Heard. „Ich erinnere mich, dass ich das Gefühl hatte, dass meine Lippe zwischen die Zähne ging und ein bisschen Blut an die Wand kam“, fügte sie hinzu.

Widerspruch oder Lapsus?

Heard und Depp begegnen sich nicht das erste Mal vor Gericht. Bereits 2020 führten sie einen Prozess in Großbritannien. Und hierbei entstehen im Nachhinein Ungereimtheiten in Heards Aussagen. Denn anhand der Metadaten des Fotos wurde bestätigt, dass das Bild aus dem Jahr 2012 stammt – aber in dem vorigen Verleumdungsprozess gegen Johnny Depp behauptete ein Zeuge von Amber Heard, dass sich der erste gewalttätige Vorfall 2013 ereignete.