„And Just Like That …“: Chris Noth wird aus dem Finale entfernt


von

Achtung, dieser Artikel enthält Spoilers für „And Just Like That…“!

Vor vier Wochen ging das „Sex and the City“-Sequel „And Just Like That…“ an den Start. Etwa zeitgleich wurden Missbrauchs-Vorwürfe gegen Chris Noth laut, der in der Serie Carrie Bradshaws (Sarah Jessica Parker) große Liebe Mr. Big spielt. Zwei Frauen hatten gegenüber dem US-Blatt „The Hollywood Reporter“ ausführlich von ihren Begegnungen mit Noth erzählt, in denen der Schauspieler sie bedrängt haben sollen, daraufhin meldeten sich noch zwei weitere Frauen zu Wort, die ihm sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung vorwarfen. Nun hat „TV Line“ berichtet, dass Mr. Big im Finale ursprünglich noch einmal in einer Szene zu sehen sein sollte – nun aber nach den Vorwürfen aus der Episode gestrichen wurde.

Mr. Big sollte als Fantasie-Erscheinung für Carrie noch einen Auftritt haben

Das Finale wird am 03. Februar 2022 ausgestrahlt. Das Branchen-Blatt „Variety“ erklärte, Noths Schlussszenen seien entfernt worden, weil sie „erzählerisch nicht bedeutsam genug waren, um ihre Rettung aus dem Schneideraum zu rechtfertigen“. Am Ende der ersten Folge von „And Just Like That…“ stirbt Mr. Big überraschend an einem Herzinfarkt – in der letzten Episode war demnach geplant, dass er als Fantasie-Erscheinung für Carrie noch einen weiteren Auftritt haben sollte. Nachdem gleich mehrere Frauen Vorwürfe gegen den 67-jährigen Schauspieler erhoben haben, stellten sich Sarah Jessica Parker, Kristin Davis und Cynthia Nixon auf die Seite der potentiellen Opfer. In einem Statement sagten die drei „Sex and the City“-Hauptdarstellerinnen: „Wir unterstützen die Frauen, die sich gemeldet und ihre schmerzhaften Erfahrungen mitgeteilt haben. Wir wissen, dass das eine sehr schwierige Sache sein muss, und wir loben sie dafür.“

„Die Begegnungen waren einvernehmlich“

Als Konsequenz der Missbrauchs-Vorwürfe wurde Chris Noth bereits von seiner Agentur fallen gelassen, zudem verlor er seine Hauptrolle bei „The Equalizer“. Der Schauspieler bezeichnete die Anschuldigungen als „kategorisch falsch“ und sagte: „Diese Geschichten könnten von vor 30 Jahren oder vor 30 Tagen stammen – nein heißt immer nein – das ist eine Grenze, die ich nicht überschritten habe.“ Er fügte hinzu: „Die Begegnungen waren einvernehmlich. Es ist schwierig, den Zeitpunkt des Erscheinens dieser Geschichten nicht in Frage zu stellen. Ich weiß nicht genau, warum sie jetzt auftauchen, aber eines weiß ich: Ich habe diese Frauen nicht angegriffen.“