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Angeblich erpressen Hacker Disney mit Leak: Geht es um „Fluch der Karibik 5“?


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Disney wird von Hackern erpresst, die eine Geldsumme fordern, damit ein Film des Studios nicht vor seinem Kinostart ins Netz geleakt wird. Das soll CEO Bob Iger bei einem Branchentreffen in New York mitgeteilt haben. Das berichtete der „Hollywood Reporter.“ Die geforderte Höhe des Betrags als auch den Namen des Kinowerks gab der Disney-Chef nicht bekannt.

Iger soll dem Branchenblatt zufolge gesagt haben, dass man die in Bitcoin geforderte Summe nicht zahle. Das FBI habe Ermittlungen aufgenommen.

Zu den kommenden Großproduktionen des Studios zählen „Pirates of the Caribbean: Salazar’s Rache“  (Kinostart am Freitag) sowie „Cars 3“ (US-Start am 16. Juni). Es gab auch das Gerücht, dass eine Rohfassung von „Star Wars: The Last Jedi“ (Kinostart 18. Dezember) erbeutet worden sei.

Leak in Häppchen

Wie Iger ABC-Kollegen mitgeteilt haben soll, hätten die Erpresser gedroht, zunächst fünf Minuten des Films zu veröffentlichen, sollte Disney nicht zahlen. Danach kämen 20-minütige Film-Abschnitte, so lange, bis der Betrag überwiesen werde.

Der Disney-Fall ist nicht der erste, bei dem Erpresser von einem großen Studio Lösegeld fordern. Unlängst wurde Netflix erpresst. Der Sender und Fernsehproduzent sollte zahlen, damit die fünfte Staffel von „Orange Is The New Black“ nicht vor seinem regulären Start am 9. Juni im Netz landet.

Netflix weigerte sich, und die ersten zehn von 24 Folgen der Season landeten im Internet. Ohne großes Aufsehen jedoch, und die Qualität der Episoden soll schlecht gewesen sein.


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