Angriff auf Radiohead-Fans in Istanbul: Erdogan sucht die Schuld bei Opfern und Tätern

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat laut „Spiegel Online“ ein Statement zu den gewaltsamen Vorfällen während einer Radiohead-Listening-Session in Istanbul veröffentlicht. Demnach sei es falsch gewesen, während der Fastenzeit „Ramadan“ mit „grober Gewalt“ gegen Feiernde vorzugehen. Nichtsdestotrotz halte er es ebenso für falsch, sich „zu erdreisten“, während des Fastenmonats an Veranstaltungen wie dieser teilzunehmen, die zum Teil auch auf der Straße stattgefunden haben soll.

In dem Plattenladen „Velvet IndieGround Records“ hatte es einen Radiohead-Livestream gegeben, um die physische Veröffentlichung des Albums „A Moon Shaped Pool“ zu zelebrieren. Etwa 20 Angreifer hatten die Veranstaltung unterbrochen und Ladenbesitzer sowie Gäste geschlagen und gedemütigt – auf offener Straße. Zwei Menschen wurden verletzt.

Das angebliche Motiv: Die Gäste sollen trotz Ramadan bei dem Event Alkohol getrunken haben.


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