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Anne Hathaway: jugendfreie Version von Miley Cyrus‘ „Wrecking Ball“

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Das Konzept ist denkbar einfach: Bekannte Filmstars, Musiker und andere Berühmtheiten können in der von US-Rapper LL Cool J moderierten Show „Lip Sync Battle“ Popsongs von damals und heute per Playback aufführen. TV-Premiere in den USA war der 2. April 2015.

Wohl jeder, der in den 90er Jahren Zugang zu einem Ferneher hatte, kennt die Mini Playback Show. Das Szenario: Kinder gehen durch eine Zaubertür und bewegen die Lippen zu einem selbst gewählten Song. Mit freundlicher Unterstützung von Marijke Amado. Während damals wohl auch die Gefallsucht der Eltern zentrales Motiv gewesen ist, können sich bei „Lip Sync Battle“ bereits bekannte Künstler von einer anderen Seite zeigen. Stichwort: Selbstironie. Wie „ampya“ berichtet, gibt es in der vom Sender „Spike“ produzierten Sendung zwar keine Zaubertür, dafür aber reichlich Kostüme. Für die erste Folge legte sich Rapper Common eine Perrücke zu, um Lionel Richie zu imitieren. Obendrein gab es Breakdance-Moves.

Vom patentierten Image abzurücken scheint bei einigen Teilnehmern das vorderste Ziel zu sein: Der als romantisch schmachtender Pop-Sänger bekannte John Legend konnte bei „U Can’t Touch This“ von MC Hammer angemessen die Sau raus lassen. Die Schauspielerin Anne Hathaway fiel durch eine jugendfreie Version von Miley Cyrus „Wrecking Ball“ auf – inklusive passgenauer Frisur.

Ideengeber für die Show war US-Talkmaster Jimmy Fallon. In dessen „Tonight Show“ wurden die ersten „Lip Sync Battles“ ausgetragen. Statt überkandidelten Show-Elementen zählten damals noch die kleinen Gesten. Emma Stone beispielsweise imitierte eine schnell gesungene Passage aus „Hook“ von Blues Traveler in charmanter Art und Weise, durch facettenreiches Mimenspiel.

Hier kann man sich den Auftritt von Anne Hathaway ansehen.


Miley Cyrus zerstört die Beatles - Grusel-Cover von „Help!“

Nach wie vor ist Amerika einer der Hotspots der Corona-Pandemie. Hilfe benötigt es an jeder Stelle - und so haben sich am Samstag (27. Juni) eine Reihe namhafter Musiker, Schauspieler und anderer Prominente unter dem Titel „Global Goal: Unite for Our Future“ für ein Benefizkonzert zusammengetan. Gesammelt wurde Geld für die Koordination und Entwicklung von COVID-19-Tests und die Entwicklung von Impfstoffen. Auch Miley Cyrus trug ihren Teil zu der insgesamt gelungenen Veranstaltung bei, machte aber eine denkbar unglückliche Figur. Ihre Aufgabe war aber auch keine einfache: eine Cover-Version des Beatles-Klassikers „Help!“ in einem leeren Rose-Bowl-Stadion in Los Angeles. Miley Cyrus…
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