Freiwillige Filmkontrolle


„Arrival“-Soundtrack-Visionär Jóhann Jóhannsson: tot mit 48


von

Jóhann Jóhannsson ist tot. Der isländische Komponist verstarb am Freitag im Alter von 48 Jahren in Berlin. Das bestätigte sein Manager. Die Todesursache ist noch unbekannt. Er hinterlässt eine Tochter, seine Eltern sowie Schwestern.

Jóhannsson erlangte Berühmtheit für seine Soundtracks zu den Filmen von Denis Villeneuve, „Sicario“, „Prisoners“ und „Arrival“, außerdem für das Stephen-Hawking-Biopic „The Theory Of Everything“. Für diesen Film erhielt er 2015 den Golden Globe, zudem sicherte Jóhannsson sich im Laufe seiner Karriere zwei Oscar-Nominierungen: für „Nerve“ und „Foxcatcher“.

🌇Bilder von "Die Toten 2018" jetzt hier ansehen

Gerade die Vermengung von Ambient und Drone-Klängen, wie im Sci-Fi-Epos „Arrival“, machte den Isländer als Experimentalisten weltweit bekannt. Für Aufregung sorgte die Nachricht, dass Denis Villeneuve ihn in letzter Sekunde für den „Blade Runner 2049“-Score abberief und durch Hans „Loudness“ Zimmer ersetzte.

„Ein schrecklicher Verlust“

Zu den letzten vollendeten Soundtracks Jóhann Jóhannssons gehören Arbeiten für Darren Antonofskys „mother!“ und den Nicholas-Cage-Horrorfilm „Mandy“.

Johannssons Manager Tim Husom sagte in einem Statement: „I’m so very sad. Today, I lost my friend who was one of the most talented musicians and intelligent people I knew. We came a long way together.”

Aronofsky: „Johann was a gentleman. He was a brilliant collaborator with a wholly unique approach to sound and music. This is a terrible loss.”

https://www.rollingstone.de/rolling-stone-movies-die-60-besten-soundtracks-aller-zeiten-1406911/


13 irre Fakten zu den Videos von Queen und Freddie Mercury

„Bohemian Rhapsody“ Weil die Band laut Brian May vermeiden wollte, den schwierigen Song als Playback bei Musik-Shows wie „Top Of The Pops“ aufführen zu müssen, drehten sie ein Video zu Promotionzwecken. Das Video zu „Bohemian Rhapsody“ gilt seitdem als Meilenstein im Musikfernsehen. Das Material wurde in nur vier Stunden in den Elstree Filmstudios in London gedreht – dort probte die Band bereits zuvor für ihre Tour. Die Kosten für das 1975 gedrehte Video beliefen sich lediglich auf 4.500 Pfund – ein echtes Schnäppchen, selbst für damalige Verhältnisse. „Living On My Own“ Das Video zu Freddie Mercurys Solo-Song „Living On My Own“…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate ROLLING STONE nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €