Arte zeigt ROLLING-STONE-Beach-Konzert von Mogwai

Die Post-Rock-Pioniere aus Schottland traten im vergangenen Jahr bei unserem Hausfestival an der Ostsee auf und lieferten eines der Highlight-Konzerte.

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Ihre 2025er-Tour zur neuen Platte „The Bad Fire“ führte Mogwai rund um den Globus. Nicht nur die Fans in New York sprachen von gewaltigen Klangwellen, die man bis in die Brust spüren konnte. Ihr Set kreiste dabei stets um die aktuellen Arbeiten, doch sie spielten auch viele ihrer Klassiker, darunter „Auto Rock“, „Mogwai Fear Satan“, „Christmas Steps“ oder „My Father, My King“. Bei ROLLING STONE Beach sorgte das Quartett im letzten Jahr für ein absolutes Highlight.

Arte zeigt nun in der Nacht zu Samstag (20. Juni) um 0:20 Uhr einen Mitschnitt des Auftritts. Bis zum 16. September ist er auch in der Mediathek zu sehen.

Wer nun auch Lust auf unser Wohlfühl-Festival am Weissenhäuser Strand bekommen hat, den erwartet in diesem Jahr ein spannendes Line-Up mit The Notwist als Headliner und zwei spektakulären und unterschiedlichen Shows von The Wallflowers. Ebenfalls mit dabei: Die Heiterkeit. Wer noch zögert, kann gerne HIER weiterlesen, warum sich der ROLLING STONE Beach von allen anderen Festivals in Deutschland abhebt.

Mogwai beim ROLLING STONE Beach

So empfanden wir das Konzert von Mogwai beim ROLLING STONE Beach:

Mogwai bearbeiten ihre Instrumente auf eine Weise, als würden sie sie erst live auf der Bühne in eine Form bringen, die für ihr Soundgewitter passt. Wie in einen Sturm nach vorne gebeugt dreschen die sie auf ihr Equipment ein, dass daraus ein ganz reißender Baumarktklangsog entsteht. Es wird gesägt, geschliffen und ein Dröhnen erzeugt, was an den Ohren ankommt, sich dann aber rückhaltlos den Weg durch alle Hirnwindungen, in die Bauch-, Arm und Beingegend sucht. Die Band aus Glasgow wartet mit einem Konzert auf, dass sich ganzheitlich erfahren lässt. Und da fällt es auch nicht weiter ins Gewicht, dass erst knapp 40 Minuten vergehen, bevor Stuart Braithwaite zum ersten Mal ans Mikrofon tritt, um da „Fanzine Made of Flesh“ vom aktuellen Album „The Bad Fire“ hineinzusingen.

Er leitet damit den für Mogwai-Verhältnisse zugänglicheren Rockpop-Part des Abends ein. Nur allzu lange hält der Blick in diese Art der Gerätekiste nicht an. Dann wird wieder gehäckselt, nur um daraus dann wieder etwas Großes, Neues zu erschaffen.

Als es nach anderthalb Stunden von der Band heißt, man dürfe nicht länger spielen – und sogar „We’re No Here“ mittendrin abgekürzt werden muss – fühlt sich dennoch alles fantastisch komplettiert an, als die letzten Töne von „My Father, My King“ verklingen.

Warum denkt Campino, dass es manchmal gut ist, einfach mal den Mund zu halten? Antwort liefert er in unserer Titelgeschichte zum großen Abschied der Toten Hosen. Dem Heft liegt weltexklusiv die 7-Inch-Single „Immer nur geliebt“ bei. Die ROLLING-STONE-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.