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„Auch mal anschreien“: Lykke Li erzählt von ihrer Zusammenarbeit mit U2

>>> In der Galerie: Die 50 besten Songs von U2 – Teil 1

Das gehörte sicherlich zu den größten (musikalischen) Überraschungen, als am vergangenen Dienstag (09. September) bekannt wurde, dass U2 ihr neues Album via iTunes an bis zu 500 Millionen Menschen verschenken: Auf „Songs Of Innocence“, dem neuen und nun bereits 13. Studioalbum der Iren, befindet sich auch ein Song namens „The Troubles“, auf dem tatsächlich die Indie-Sängerin Lykke Li zu hören ist.

Produzent Danger Mouse hatte Li 2013 eingeladen, in Los Angeles Stimmaufnahmen für die neue LP zu machen, wie „Consequence Of Sound“ berichtet. U2 waren während dieser Aufnahmen nicht anwesend, stießen aber im vergangenen Sommer in einem europäischen Studio dazu, als letzte Hand an „Songs Of Innocence“ angelegt und Lis Stimmeinsatz noch einmal neu abgemischt wurde.

Kooperation

Die Sängerin zeigte sich durchaus angetan von der gemeinsamen Arbeit, wie sie der US-Ausgabe des ROLLING STONE verriet: „Bono war wirklich unglaublich freundlich. Er wies mich ein, wie ich zu bestimmten Klängen zu singen habe – was ich für gewöhnlich nicht so mache. Insgesamt haben sie mich schon mein Ding machen lassen. Wir haben aber auch unterschiedliche Sachen ausprobiert – wie z.B. zu flüstern oder den anderen anschreien. Es ging vor allem darum, Intimität zu erzeugen. Wir haben auch manchmal nur zu den Drums gesungen – so dass wir zum Kern des Songs vorstoßen konnten. Ich hatte wirklich eine wundervolle Zeit.“

Wie „Consequence of Sound“ ebenfalls andeutet, hatte Bono seiner talentierten Gastsängerin gestanden, dass „Never Gonna Love Again“ sein Lieblingssong von ihrem neuem Album „I Never Learn“ ist.


Bono von U2: „Musik ist sehr mädchenhaft geworden“

Der amerikanische ROLLING STONE hat unlängst ein ausführliches Interview mit Bono geführt und mit ihm unter anderem über das Album „Songs Of Experience“ (Kritik) geplaudert. Aber er hat auch seine Sicht zur aktuellen Musiklandschaft wiedergegeben und Sorgen geäußert. So sei sein Sohn zwar der Meinung, dass die nächste „Rock-&-Roll-Revolution unmittelbar bevorstehe“, Bono selbst hat jedoch eine sehr andere und auch sehr einseitige Sicht auf die Dinge. Er findet nämlich, dass „Musik sehr mädchenhaft“ geworden ist. Kurz darauf relativiert er seine Meinung aber noch: Wut tut gut „Das hat natürlich auch gute Seiten. Aber Hip-Hop ist aktuell der einzige Ort für…
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