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Berlin Festival 2014: Gründe für den Wechsel und erste Details zum neuen Standort

Gestern (05.08.) war bekannt geworden, dass das Berlin Festival vom Flughafen Tempelhof nach Berlin-Treptow und auf das Arena-Gelände umziehen würde. Inzwischen haben die Veranstalter auch Gründe für ihre Entscheidung vorgelegt und zugleich Informationen über die neue Location preisgegeben.

So steht auf der Homepage der Hörstmann Unternehmensgruppe, dass man mit dem neuen Konzept die Möglichkeit sehe, „48 Stunden nonstop Programm zu bieten“ und zugleich glücklich sei, einen „Magnet für Ausgehfreudige“ gefunden zu haben. „Mit der Strand- und Pool-Atmosphäre des Badeschiffs, mit dem so herrlich abgerocktenWhite Trash dem so chilligen Club der Visionäre sowie den geschätzten Spielstätten Glashaus, Arena Club, Hoppetosse und natürlich die Arena Berlin selbst, wird das Berlin Festival bunter, wild gewachsener und abenteuerlicher.“

Ein solches Komplett-Programm war demnach auf dem ehemaligen Flugfeld Tempelhof nicht umzusetzen. Nach der Ankündigung des Location-Wechsels war die Kritik aufgekommen, dass der bisher so geschätzte Charme des Festivals verloren gehen könnte. Die Veranstalter halten dagegen: „Was an Flughafenkulisse verloren geht, wird in Sachen Berlin-Flair gewonnen.“

Auf dem Berlin Festival 2014 werden vom 5. – 7. September 2014 unter anderem Warpaint, Woodkid, The Editors, K.I.Z. und Jessie Ware auftreten.


Holly Herndon betört Berlin - so beeindruckend ist sie live

Dieses Jahr hat Holly Herndon ihren Doktortitel an der renommierten Stanford University verteidigt. Das Thema: Ihr eigenes Werk. Kaum eine andere Künstlerin erweitert die Möglichkeiten elektronischer Musik so konsequent wie die 39-jährige Klangforscherin. Für ihr drittes Album „Proto“ hat die in Tennessee geborene Wahlberlinerin eigens eine Künstliche Intelligenz programmiert, die basierend auf eingefütterten Stimmen mal überraschend harmonisch und mal verstörend fremdartig zur Musik improvisiert. Bei International Music Award präsentiert von ROLLING STONE stellte sie die aufregende Technik vor, die zu einer intensiven, fast außerirdischen Musik führte, die in diesem Jahr keine andere Künstlerin hinbekam. Sie selbst nennt die KI-Technik liebevoll "Spawn",…
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