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Lollapalooza 2017: Kommt jetzt das Maifeld?


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Es ist noch nicht einmal 48 Stunden her, da Radiohead mit einem fulminanten Auftritt die zweite Ausgabe des Lollapalooza in Deutschland beschlossen und trotzdem bleibt das Festival weiterhin in den Schlagzeilen. Fest steht, dass das Musikevent auch 2017 stattfinden wird, abermals in Berlin. Nur ist noch nicht ganz klar, wo. Der Treptower Park war, das haben die Veranstalter immer wieder bestätigt, nur eine Verlegenheitslösung, weil das ehemalige Gelände des Flughafen Berlin-Tempelhof wegen der Unterbringung von Flüchtlingen nicht zur Verfügung stand.

Nachdem die Trabrennbahn Karlshorst bereits aus dem Rennen ist (weil sie definitiv zu klein für das Festival wäre), gibt es zwei weitere Kandidaten: der Spreepark, wo 2017 wieder Veranstaltungen stattfinden werden, und das Maifeld am Olympiastadion. Das wäre auch am zweiten September-Wochenende, wenn Lollapalooza 2017 wieder in Berlin Halt stattfinden soll, frei, nachdem eine Woche zuvor dort das Feuerwerk-Fest „Pyronale“ angesetzt ist. Die Besitzer des Spreepark-Geländes haben zudem bereits laut „Berliner Zeitung“ angedeutet, keine Anfrage bekommen zu haben.

Veranstalter sind zufrieden

Derweil sind die Initiatoren des Lollapalooza mit der diesjährigen Ausgabe hoch zufrieden, auch weil nicht klar war, wie sehr die 140.000 Besucher dem Gelände auf dem Treptower Park schaden würden. „Mit der zweiten Auflage ist Lollapalooza Berlin zum größten innerstädtischen Festival Deutschlands geworden“, sagte Festivaldirektorin Fruzsina Szép und betonte zugleich, dass organisatorisch von der Aufstellung der Bühnen bis hin zum Kinderfest alles glatt gelaufen sei.

Das trockene Wetter und intensive Schutzmaßnahmen hätten zudem dazu beigetragen, dass es zu keinen nennenswerten Schäden im Treptower Park gekommen sei. Die Wiese, die von den Menschenmassen kurz und klein getrampelt wurde, kann allerdings nicht gerettet werden. In den nächsten Wochen wird wohl neues Gras gesät werden.

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